Politik | 02.07.2013

Rauchmelder sind Lebensretter!

Wohnungen müssen mit Rauchwarnmeldern ausgestattet sein

Rhein-Sieg-Kreis. Rauchwarnmelder sind Lebensretter! Im Jahr 2012 starben in Nordrhein-Westfalen 62 Menschen bei Wohnungsbränden, fünf davon waren Kinder. Die Mehrheit stirbt nicht an den Folgen des Brandes, sondern an einer Rauchvergiftung; schließlich werden ca. zwei Drittel aller Brandopfer nachts im Schlaf überrascht. Bereits das Einatmen von geringen Mengen Brandrauch kann tödlich sein.

„Der beste Schutz davor ist der laute Alarm eines Rauchwarnmelders. Er warnt rechtzeitig vor der Brandgefahr und ermöglicht den nötigen Vorsprung, sich in Sicherheit zu bringen und die Feuerwehr zu alarmieren“, darauf weist Kreisbrandmeister Walter Jonas hin.

In Nordrhein-Westfalen sind in Wohnungen (Neubauten ab dem 1. April 2013) Rauchwarnmelder anzubringen. Wohnungen, die bis zum 31.03.2013 errichtet oder genehmigt sind, sind vom Hauseigentümer bis spätestens zum 31.12.2016 mit Rauchwarnmeldern auszustatten. Die Geräte müssen in Schlaf- und Kinderzimmern sowie in Fluren, über die die Rettungswege von Aufenthaltsräumen her führen angebracht werden. Laut dem neuen Gesetz ist der Hauseigentümer verpflichtet, die Erstinstallation der Rauchwarnmelder zu übernehmen. Für die Pflege, Wartung und den Batteriewechsel ist der Mieter verantwortlich. Je nach Ausstattung kostet ein Rauchwarnmelder, der im Elektrofachhandel und in den Baumärkten zu erhalten ist, in der Regel zwischen zehn und dreißig Euro. Die Geräte können angeschraubt oder aber auch mit entsprechendem Zubehör angeklebt werden. „Es sollten Geräte verwendet werden, die – neben den üblichen Kennzeichnungen wie einem Hinweis auf die DIN 14604 sowie einer CE-Kennzeichnung und Angaben zum Hersteller – unbedingt auch ein „Q“ als zusätzliches Qualitätsmerkmal haben. Grundlage für das „Q“ sichert die Prüfung von notifizierten Prüfinstituten und die Erfüllung von erhöhten Anforderungen zu, wie beispielsweise geprüfte Langlebigkeit, eine Reduktion von Falschalarmen, erhöhte Stabilität gegen äußere Einflüsse und eine fest eingebaute Batterie mit mindestens zehn Jahren Lebensdauer“, empfiehlt Kreisbrandmeister Walter Jonas. Pressemitteilung des

Rhein-Sieg-Kreises

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