Politik | 25.08.2020

Parents for Future – Wachtberg fühlen Parteien auf den Zahn

Zehn Kernfragen können die Wahl entscheiden

Wahlprüfsteine für alle Parteien und Kandidat*innen

Gemeinde Wachtberg. Vor einigen Wochen wurden den Wachtberger Bürgermeisterkandidat*innen und den Wachtberger Parteien und Wählergemeinschaften zehn „Wahlprüfsteine“ zugeschickt. Im Wesentlichen ging es bei den Fragen um die Themen Klima-, Umwelt- und Naturschutz sowie um soziale Belange im Zuge der Generationenverantwortung und -gerechtigkeit.

Die Fragen waren so konkret und unmissverständlich formuliert, dass sie leicht mit „ja“, „nein“ oder mit „neutral“ zu bewerten waren. Man wollte bewusst keine wachsweichen Antwortmöglichkeiten zulassen, damit kein Hintertürchen für später offensteht, wenn eine entsprechende Entscheidung im Rat anstehen würde.

Dass man auf klare Fragen auch klare Antworten finden kann, zeigten die eingegangenen Antworten einiger Parteien bzw. Wählervereinigungen: 10 abgeschlossene Fragen wurden mit 10 präzisen Antworten versehen. Parteien bzw. Kandidat*innen für das Bürgermeisteramt, die nicht oder nur allgemein geantwortet haben, wurden dennoch in die Bewertung mit aufgenommen. Anhand der Wahlprogramme wurden die Aussagen mit den Fragen der Parents verglichen und so kamen genaue Antworten zustande. Wenn keine Informationen oder in den Wahlprogrammen nur unverbindliche Allgemeinplätze beschrieben waren, wurden die Fragen mit „Keine Angaben“ bewertet. So konnte im Ergebnis zu jeder Frage eine wahrheitsgemäße Antwort gefunden werden.

Aus der Sicht des Klimaschutzes und der Zukunftsperspektiven der Gemeinde in Hinsicht auf die Energiewende, die Verkehrsmobilität mit ÖPNV und Fahrradwegeverbindungen, der Umstellungshilfen von konventioneller zu biologischer Landwirtschaft, das konsequente Einfordern von Umweltschutzauflagen bei Bebauungsplänen bis hin zur Erstellung eines Landschaftsplans für Wachtberg- Natur- und Umweltschutzes waren eindeutig die Grünen (Kandidat Oliver Henkel und die Partei der Grünen) und die zum zweiten Mal antretende Wählergemeinschaft „UNSER WACHTBERG“ mit der Spitzenkandidatin Mira Schwarzenberger vorn.

Parents for Future weisen noch einmal darauf hin, dass sie von Anfang an unabhängig und politisch neutral sind, gleichwohl engagieren sie sich außerparlamentarisch besonders in Sachen Klimaschutz und Generationengerechtigkeit. Schon im neuen Rat werden die Parents einige der Fragen nach und nach weiter vertiefen und wahrscheinlich als Bürgeranträge in den neuen Rat einbringen.

Die vollständige Analyse ist auf der Homepage parents-wachtberg.de abzurufen.

Pressemitteilung
Parents for Future, Wachtberg

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