Politik | 16.08.2021

Staatsminister Clemens Hoch, MdL

Zu Besuch in der Intensivpflege-Einrichtung „Morla“

Clemens Hoch (r.) mit Yakup Odabasi und Frank Höhne. Foto: privat

Kruft.Inmitten einer üppigen Naturlandschaft in Kruft schufen Yakup Odabasi und Frank Höhne, die jeweils über eine 25 Jahre währende Erfahrung im Management von Pflegekonzernen verfügen, eine Oase für intensiv pflegebedürftige Menschen. Ihr „Haus der Intensivpflege“ tauften sie auf den Namen „Morla“, frei nach dem Namen der Schildkröte aus Michael Endes „unendlicher Geschichte“. Hier realisierten sie ihre Philosophie und Wertvorstellungen, die jedem Patienten eine empathische und hoch qualifizierte pflegerische sowie medizinische Versorgung bieten.

Im Rahmen seiner „Sommerreise“ konnte der Rheinland-Pfälzische Gesundheitsminister Clemens Hoch sich vor Ort von dem ausgezeichneten Konzept und der optimalen Betreuung durch ein kompetentes Pflegeteam überzeugen. Nachdem die beiden Geschäftsführer seine gezielten Fragen nach ihrem Konzept und der Finanzierung ihres Projektes ausführlich erläutert hatten, zeigte der Staatsminister sich beeindruckt: „Ich finde es großartig, was hier geboten wird und bin fest davon überzeugt, dass der Bedarf nach solchen Einrichtungen ständig wächst!“

Yakup Odabasi wies darauf hin, dass die Idee, eine Wohngemeinschaft zu gründen, in der die Bewohner mit Tracheotomie leben können, also Menschen, die rund um die Uhr beatmet werden müssen, relativ zügig realisiert werden konnte. Nachdem die beiden „Macher“ ein ehemaliges Einfamilienhaus in Kruft vollständig Barriere frei umgebaut hatten, entstanden sechs teilmöblierte Wohnräume, die von den Bewohnern mit eigenem Inventar individuell gestaltet werden können. Zusätzlich gibt es Gemeinschaftsräume, so dass Jedem etwa 60 qm zur Verfügung stehen. Mit bemerkenswerter Eigenleistung gelang es den beiden Gründern, innerhalb weniger Wochen ihr Projekt zu verwirklichen.

Entscheidend ist für Höhne & Odabasi jedoch, dass mindestens zwei hoch qualifizierte Pflegekräfte rund um die Uhr eine fachkundige Betreuung gewährleisten. Außer einer kompetenten Pflegedienstleitung plus Stellvertretung gibt es im Haus „Morla“ eine Fachbereichsleitung, die von einer Fachkrankenschwester für Anästhesie und Intensivpflege mit langjähriger Berufserfahrung ausgeführt wird. Weiterhin kommen -je nach Bedarf- Fachärzte, wie zum Beispiel Neurologen, Pneumologen oder Ergotherapeuten ins Haus. Damit ist für jeden Bewohner im Haus „Morla“ eine rundum optimale medizinische und pflegerische Betreuung sichergestellt.

„Wir freuen uns, dass wir vom Land Rheinland-Pfalz, dem Landkreis und auch von der ISB einen so großen Zuspruch bei der Durchsetzung unseres Konzeptes bekommen haben“, so Höhne und Odabasi, die sich in der Region inzwischen so wohl fühlen, dass sie bereits ein zweites Projekt nach dem gleichen Konzept wie in Kruft nun auch in Mayen planen. Dabei handelt es um ein modernes Haus mit drei vollständig voneinander getrennt geführten Etagen, auf denen jeweils sechs Patienten in einer heimisch anmutenden Atmosphäre wohnen und betreut werden können. Zu der voraussichtlichen Eröffnung im Spätsommer 2022 wurde Clemens Hoch bereits herzlich eingeladen.

Staatsminister Hoch gratulierte den beiden Unternehmern zu dem gelungenen Einstieg in Kruft und wünschte Ihnen viel Erfolg bei der Realisierung des neuen Projektes in Mayen. Zum Abschied seines Besuches in Kruft versprach er: „Ich werde gerne an der Eröffnungsfeier teilnehmen!“

Pressemitteilung

Clemens Hoch, MdL (SPD)

Staatsminister

Clemens Hoch (r.) mit Yakup Odabasi und Frank Höhne. Foto: privat

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