SPD Bundestagskandidat Dr. Thorsten Rudolph
Zu Besuch bei Amnesty International
Koblenz. Gerne folgte Dr. Thorsten Rudolph der Einladung von Amnesty International zu einem Besuch des Amnesty-Mobils und einem Gespräch am Rande des Informationsstandes auf dem Koblenzer Zentralplatz. Dort informierten die Arbeitsgruppen von Amnesty International Koblenz und Neuwied an zwei Tagen über Ihre Arbeit. Was viele nicht wissen: Amnesty International feiert in diesem Jahr Jubiläum. Denn die beiden regionalen Arbeitsgruppen bestehen schon seit 50 Jahren, Amnesty International sogar schon seit 60 Jahren.
Die Bewahrung der Menschenrechte als zentrales Anliegen von Amnesty International verbindet dabei viele aktuelle Krisen. So diskutierte Rudolph mit Klaus Haars, dem Sprecher der Koblenzer Gruppe, unter anderem über den Schutz von Geflüchteten, den Kampf gegen Rassismus und den Schutz der Menschenrechte bei der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen oder der Bekämpfung der globalen Pandemie. Thorsten Rudolph jedenfalls ist sich sicher: „Es zeigt sich immer wieder, wie wichtig zivilgesellschaftliche Organisationen und insbesondere auch Amnesty International für den Kampf um den weltweiten Schutz der Menschenrechte sind! Deshalb wünsche ich Amnesty alles erdenklich Gute auch für die kommenden Jahrzehnte!“ Pressemitteilung des
Büro von Dr. Thorsten Rudolph

Sicherlich hat es etwas mit dem Wahlkampf zu tun, dass das Büro des Bundestagskandidaten Thorsten Rudolph eine Pressemitteilung zu seinem Besuch des Amnesty-Mobils veröffentlicht. Im Forderungspapier von Amnesty International zur Bundestagswahl 2021 wird darauf hingewiesen, dass eine neue Bundesregierung sich bereits vor ihrer Wahl mit anspruchsvollen Erwartungen konfrontiert sieht:
„Viele Menschen schauen besorgt in die Zukunft. Sie fordern grundlegende Veränderungen und eine konsequentere Orientierung an den großen Herausforderungen wie Klimakrise, Digitalisierung und Generationengerechtigkeit - vom Umgang mit diesen Herausforderungen ist auch die Zukunft der Menschenrechte mit abhängig. Andere sind nach der Pandemie verunsichert und fürchten die persönlichen Auswirkungen von Veränderungen, bei aller Einsicht in deren Notwendigkeit.
Die, die in die weite Welt schauen, fragen sich, wie eine konstruktive Rolle Deutschlands aussehen muss – in einer EU, in der Mitgliedsstaaten Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte missachten; in internationalen Foren, wo Staaten internationale Abkommen und das Völkerrecht verletzen; in einer Welt, in der China, Russland oder die Türkei mit Regelbrüchen Machtpolitik betreiben.
Wer nach innen blickt, sieht Handlungsbedarf bei drängenden gesellschaftlichen Problemen wie wachsender sozialer Ungleichheit, Rassismus und extremistischer Gewalt. Viele Menschen stellen sich die Frage, wie der gesellschaftliche Zusammenhalt gestärkt werden kann und wie 'wir niemand zurücklassen'.
So unterschiedlich dabei konkrete Lösungsvorstellungen von Wähler_ innen oder der Parteien sein mögen, eines ist deutlich: Die Sicherung und Verbesserung der Lebensverhältnisse für alle, der Schutz von Menschenrechten und die Bewahrung unserer Erde werden ein entschlossenes Handeln einer neuen Bundesregierung erfordern.“
Von unproduktivem, oberflächlichem Geschwätz am Amnesty-Informationsstand ohne Inhalt und Sachverstand zu sprechen, das keinem weiterhelfe, ist somit ein durch und durch unsachlicher Angriff. Ehrlicher wäre es einzuräumen, dass einem, warum auch immer, die Richtung nicht passt.
Siegfried Kowallek, Neuwied
Unproduktives, oberflächliches politisches Geschwätz ohne Inhalt und Sachverstand, das keinem weiter hilft.
Ein Punkt, den er auf seiner Besucherliste abhakt.