SPD-Fraktionsvorsitzende im Deutschen Bundestag und Parteichefin Andrea Nahles auf Sommertour
Zu Gast im heimischen Wahlkreis
In Remagen zeigte sich Andrea Nahles sehr angetan vom Projekt der Caritas „Leben und Älterwerden in Remagen mitgestalten“
Remagen. Auf ihrer Sommertour machte die SPD-Fraktionsvorsitzende im Deutschen Bundestag und SPD-Parteichefin Andrea Nahles auch Halt in Remagen, in ihrem Wahlkreis. Empfangen wurde sie zunächst an der evangelischen Friedenskirche von Teilen der SPD-Ratsfraktion um Fraktionsvorsitzende Christine Wießmann und vom Beigeordneten Rolf Plewa.
Direkt im Anschluss ging es in den evangelischen Gemeindesaal. Positiv überrascht zeigte sich Nahles von dem neuen Gebäude. „Ich freue mich, dass ich das Projekt der Caritas ‚Leben und Älterwerden in Remagen mitgestalten‘, das es so nur selten gibt, kennenlernen darf. Vielleicht gibt es die Möglichkeit, dieses Projekt auch in anderen Orten auf die Beine zu stellen“, so Nahles. Projektleiterin Mechtild Haase stellte im großen Kreis der aktiven Beteiligten das Projekt vor. Aus den einzelnen Gruppen erläuterten die Ansprechpartner die jeweiligen Aktionen.
Sehr angetan zeigte sich Nahles dann von der Vielfalt der Aktivitäten für ältere Menschen und von dem Einbeziehen der älteren Menschen in die Projekte. Aufgrund der kurzen Zeit, die Andrea Nahles in Remagen verweilen konnte, wurden die Projekte in Kurzform mit Anzahl der Teilnehmer und weiteren Details angerissen. Dennoch wurde auch der SPD-Parteichefin rasch klar, wie viele Möglichkeiten es für ältere Menschen in Remagen gibt, aktiv zu werden und vor allem auch Geselligkeit in größeren oder kleineren Kreisen zu genießen.
Einzelne Projekte vorgestellt
Mechtild Haase erläuterte noch zum Caritas-Projekt, dass dieses in Remagen seit 2014 laufe und nach und nach immer mehr einzelne Projekte hinzugekommen seien. Zunächst aber sei eine Sozialraumanalyse durch Befragungen aufgestellt worden. Dabei seien auch die Kirchen, die Stadtverwaltung und Institutionen mit einbezogen worden. Hierbei sei es darum gegangen, zu ermitteln, was es in Remagen gebe und was gut sei, ebenso, was in Remagen fehle. Tenor sei nicht zuletzt gewesen, dass die älteren Menschen, wenn möglich, zuhause ihr Alter erleben wollten. Wichtig, so Haase, seien auch die regelmäßigen Netzwerktreffen an einem runden Tisch mit den Hauptamtlichen.
Auf Fotos und Texten an einer Pinnwand waren zudem die einzelnen Projekte vorgestellt. Die Besuchsgruppe „Mit dem Herzen dabei“ stellte Hilde Sebastian vor. Die Gruppe habe elf Aktive, die derzeit rund 30 ältere Menschen regelmäßig zuhause besuche. Eine weitere Gruppe ist der Offene Treff, der sich jeden ersten Donnerstag im Monat von 14.30 bis 17 Uhr in der „Baracke“ der Studierenden des RheinAhrCampus am Bahnhof trifft. Ob Gymnastik, Spiele spielen oder einfach nur Geselligkeit, hier ist alles möglich.
Angebote werden gut angenommen
Weiter gibt es die Offene Radfahrgruppe, die nicht nur die festen Termine mit wunderschönen Radtouren, natürlich auch mit dem E-Bike, unternimmt, sondern auch spontan je nach Wetter zu einer Radtour einlädt. Eine Lebensmittelversorgung/Lieferservice ist ebenso vorhanden wie ein gemeinsamer Mittagstisch im evangelischen Gemeindehaus jeden ersten Freitag im Monat um 12 Uhr. Bis zu 45 ältere Menschen nehmen regelmäßig mit viel Freude am Mittagstisch teil. Sehr gut angenommen wird auch der Literaturkreis Herbstzeitlese-Lesezeit jeden ersten Freitag im Monat um 13 Uhr. Weitere Projekte sind „Alt und Jung – gemeinsam gegen das Technik-Chaos“, das Studierende am RheinAhrCampus den älteren Menschen anbieten. Hier gibt es viele Tipps und Anleitung zum Umgang mit Smartphone, Handy, Laptop und Tablet.
Geselligkeit steht im Vordergrund
Auch einen Philosophieclub gibt es, ebenso wie das „Galerie-Geplauder“, alles regelmäßig stattfindende Projekte, die vor allem eines bewirken sollen, dass die Menschen sich treffen und miteinander Geselligkeit erleben. In Oedingen hat sich zudem eine Spaziergangsgruppe gegründet, ebenso wie ein Spieletreff. Zusätzlich gibt es noch ein Reparaturcafé. Mit weiteren Einzelveranstaltungen wie dem Klappcafé mit Klappstühlen bei gutem Wetter in der Innenstadt sowie „Tipps und Tricks rund um den Rollator“ wird das große Projekt „Leben und Älterwerden in Remagen mitgestalten“ ergänzt. Und nach Bedarf kommen weitere kleinere Projekte hinzu, auch in den Ortsteilen.
Begeistert zeigte sich Andrea Nahles von so viel Aktivität mit und von älteren Menschen. Das sei vorbildlich.
Zu den Ansprechpartnerinnen und -partnern der Projekte gehören Jürgen Becker, Marita Horn, Marlene und Otto von Lom, Marie Theres Austin-Sarman, Monika Nießen, Elke Schneider, Berta Bauer, Gisela Bey, Christine Fleckhaus, Eva Hecht, Vera Schäfer, Verena Schmitz, Inna Schäfer, Irmgard Kremer-Bieber, Vanessa Duck, Josisane Marandeau, Rosemarie Bassi, Olaf Wulf, Karin Erregger und Hede Neukirchen.
Projektleiterin Mechtild Haase ist jeden Mittwoch von 14 Uhr bis 16 Uhr in der Stadtverwaltung Remagen unter Tel. (0 26 42) 20 16 1 in der Bachstraße 5 bis 7 zu erreichen, oder ansonsten in der Caritas-Geschäftsstelle Ahrweiler. AB
Zu Gast beim Gremium „Leben und Älterwerden in Remagen mitgestalten“.
