Politik | 20.09.2024

Senioren Union Kreis Neuwied

Zu Gast in Altenahr

Das Gruppenfoto hatte fast schon Symbolcharakter.  Foto: Lothar Hess

Kreis Neuwied. Drei Jahre nach der verheerenden Flutkatastrophe im Ahrtal informierten sich Mitglieder der Senioren Union des Kreises Neuwied in der Verbandsgemeinde Altenahr über den Wiederaufbau in dem betroffenen Gebiet. Und es entstand ein Gruppenfoto fast schon mit Symbolcharakter: Ja, es gibt noch viel Schatten, aber die Sonne scheint doch durch!

Dominik Gieler, der junge Verbandsbürgermeister von Altenahr und zuständig für zwölf Ortsgemeinden, empfing die Seniorinnen und Senioren in seinem provisorischen Rathaus, zurzeit untergebracht in einem alten leerstehenden Hotel. Dort gab er der Gruppe in anschaulichen Worten und Bildern einen Rückblick auf die vernichtende Flut 2021 und eine packende Schilderung über den Wiederaufbau in der Region.

Straßen und Brücken wurden repariert, temporäre Unterkünfte geschaffen, und auch Häuser sind bereits wieder aufgebaut und bewohnbar. Beeindruckend stellte Gieler dar, wie sich die Bevölkerung zusammengeschlossen habe, um gemeinsam mit vielen Helfern an der Wiederherstellung ihrer Heimat zu arbeiten. Häufig verzögere die Bürokratie durch langwierige Genehmigungsprozesse und bürokratische Hürden den Wiederaufbau. Es gäbe Engpässe bei den Baumaterialien und den Fachkräften. Zudem kämpften viele Betroffene mit den psychischen Folgen der Katastrophe. Der Seniorengruppe wurde deutlich, dass der Wiederaufbau einen langwierigen und fortlaufenden Prozess darstellt. Der Vorsitzende der Senioren Union Reiner Kilgen bedankte sich bei Dominik Gieler für die eindrucksvolle Schilderung, sein überzeugendes Engagement und seinen Elan. Es sei ermutigend, wie er als Verbandsbürgermeister die Menschen seiner Region im Blick habe und sich von Schwierigkeiten nicht beeindrucken ließe. Beim Abschied wünschten ihm die Senioren unkomplizierte Hilfe in allen Bereichen und dass seine Gemeinde schöner werde als je zuvor.

Pressemitteilung

Senioren Union Kreis Neuwied

Das Gruppenfoto hatte fast schon Symbolcharakter. Foto: Lothar Hess

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