Der Kreis- und Umweltausschuss am 17. Februar hat es in sich
Zukunftsfähigkeit des Kreises
Kreis Ahrweiler. Die GRÜNE Kreistagsfraktion hatte einen Antrag gestellt zur Beantwortung drängender Fragen: Können die Windkrafträder bei Ramersbach, Stadtgebiet Bad Neuenahr-Ahrweiler, aufgestellt werden? Scheitert es am Radom Wachtberg? Welche Pläne hat die Kreisverwaltung in der Schublade, ohne Windkraft bis 2030 den im Kreis verbrauchten Strom bilanziell zu 100 Prozent aus Erneuerbaren Energien zu produzieren?
Birgit Stupp und Mathias Heeb, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Kreistag: „Wir danken der Kreisverwaltung, dass unser Antrag vom 11. Januar zügig aufgegriffen und die Fragen vorab schriftlich für den vorberatenden Ausschuss des Kreistags beantwortet wurden. Leider fällt die Beantwortung zum Schutzradius um die Verteidigungsanlage Wachtberg-Werthoven wenig erfreulich aus, Zitat: ‚Nach telefonischer Auskunft des Fraunhofer-Institutes vom 16.01.2025 sei beabsichtigt, den gesetzlichen Schutzbereich generell von derzeit 4 km auf 20 km auszuweiten. Ein Antragsentwurf mit dieser Zielsetzung sei der zuständigen Dienststelle der Bundeswehr bereits zur Vorabstimmung zugeleitet worden.‘ Damit hätten sich bei einem Radius von 20km die WKA-Bauvorhaben bis auf die geplanten in der VG Adenau erledigt, außer eine Einzelprüfung käme zum Beispiel für die Baupläne der Kreisstadt auf ein anderes Ergebnis.“
Durch die globalen Bedrohungsszenarien rückt der Schutz der Zivilbevölkerung wie zu Zeiten des Kalten Krieges wieder an vorderster Stelle. Das bedeutet auch eine Intensivierung der militärischen Nutzung des Weltraumbeobachtungsradars TIRA in Wachtberg, mit entsprechenden Konsequenzen für den Kreis Ahrweiler. Natürlich engagiert sich der Kreis im Rahmen des Klimaschutzkonzeptes des Landes für das ambitionierte Ziel der Klimaneutralität bis 2040. Jedoch wird der Weg ohne den Ausbau der Windkraft, ausschließlich über Solarenergie wie Solarkataster und Agriphotovoltaik, das virtuelle Kraftwerk und zum Beispiel Mobilitätskonzepte ein sehr schwieriger sein. Denn Windkraftanlagen liefern mit Abstand am effektivsten Erneuerbare Energien.
Pressemitteilung
Kreistagsfraktion Ahrweiler
Bündnis 90/Die GRÜNEN
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