Maximilian Mumm, Bürgermeister Verbandsgemeinde Maifeld, SPD-Mitglied
Zum Zustand der Ampelregierung
VG Maifeld. Im Wahljahr 2021 habe ich mir den Unmut einiger Genossen zugezogen, als ich meine Bedenken zu einem möglichen Kanzler Olaf Scholz geäußert habe. Aus seiner Vita heraus als Bürgermeister von Hamburg hätte man aber wissen können, dass er nicht der Führungsstärkste ist. Allerdings war mir nicht bewusst, dass es so schlimm kommt. Jüngstes Beispiel sind unsere Landwirte. Ohne das er es wissen konnte, beschreibt ein Zitat von Otto von Bismarck die Bundesregierung sehr genau:
„Der Weg, auf dem eine Regierung zugrunde geht, ist der, wenn sie bald dies, bald jenes tut, wenn sie heute etwas zusagt und dies morgen nicht mehr befolgt.“
Es tut mir in der Seele weh, wenn ich sehe, wie meine Partei, die Partei eines Helmut Schmidt und eines Willy Brandt immer mehr den Bach runtergeht, weil vorne einer steht, der es nicht kann. Wenn dann noch eine Saskia Esken dazukommt, die Olaf Scholz einst abgesprochen hat, ein standhafter Sozialdemokrat zu sein, dann finde zumindest ich keine Worte mehr, wenn ich mir anhören muss, was diese Frau von sich gibt. Viel schlimmer ist aber, dass all die Genossinnen und Genossen, die viel Herzblut und Engagement in ihre gute kommunalpolitische Arbeit legen, am 9. Juni 2024 bei der Kommunalwahl das ausbaden müssen. Sinn und Zweck von Führungspositionen ist es, dass man führt. Das ist bei mir so und das ist bei Olaf Scholz so und sollte man erkennen, dass man es nicht kann, sollte man es lassen. Das ist bei mir so und das ist bei Olaf Scholz so. Ich mache das nur jetzt ehren- und hauptamtlich als Bürgermeister seit 23 Jahren.
Pressemitteilung
Maximilian Mumm
Bürgermeister Verbandsgemeinde Maifeld
SPD-Mitglied
