Die SPD-Fraktion im Koblenzer Stadtrat
Zusätzliche Erläuterungen zu berühmten Namensgebern für die Straßen am Moselufer
Koblenz. Der ehemalige Bundeskanzler Willy Brandt und der zweite rheinland-pfälzische Ministerpräsident Peter Altmeier sind zwei berühmte Namensgeber für Straßen in Koblenz. Am Peter-Altmeier-Ufer flanieren Besucherinnen und Besucher der Stadt genauso wie Einwohnerinnen und Einwohner und auch das Willy-Brandt-Ufer im Bereich des Rauentaler Moselbogens ist ein beliebtes Ausflugsziel. „Brandt kennen natürlich ganz viele Menschen, bei Peter Altmeier ist dies nicht unbedingt der Fall“, erläutert Ratsmitglied Fritz Naumann, der einmal von einem Touristen gefragt wurde, wer denn Peter Altmeier gewesen sei. „Aus diesem Grunde haben wir der Verwaltung den Vorschlag unterbreitet, an den Straßenschildern beider Uferbereiche mit einem zusätzlichen Schild zu erklären, um wen es sich bei dem Namensgeber handelt“, erklärt die Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Rauental, in deren Bereich vor allem das Willy-Brandt-Ufer liegt. Dieses Verfahren wird bereits bei anderen Straßen in Koblenz verwendet. Dem Vorschlag steht die Stadtverwaltung positiv gegenüber, wie die Antwort auf die kleine Anfrage der SPD zeigt: Mittels eines so genannten Einschubschildes unter dem eigentlichen Straßennamen sollen bald zusätzliche Informationen zu den Namensgebern verfügbar sein. Bei der Texterstellung wird die Verwaltung eng mit dem Stadtarchiv zusammenarbeiten.
Pressemitteilung der
SPD-Stadtratsfraktion

Herablassend, Herr Kowallek, ist ein Adjektiv, mit dem man etwas genauer bestimmt oder bewertet.
Und das habe ich damit beabsichtigt.
Wer sich wirklich dafür interessiert, was hinter einem Namen steckt, der informiert sich. Möglichkeiten hierzu gibt es zuhauf.
Dazu benötigt es keinem Zusatz, der die Verwaltung beschäftigt u. Steuergeld kostet.
Wenn ein Politiker, der nichts anderes mit seinem Lebensabend anzufangen weiß, an seinem Status hängt, weil es zusätzlich Kohle in die Kasse bringt, sich mit unwesentlichen Kleinigkeiten in Erinnerung bringt, dann wird man wohl als Steuerzahler einmal seine Meinung sagen dürfen.
Berühmt hin u. her - was heißt hier überhaupt berühmt.
Aberwitzig ist doch einzig u. alleine, dass sich hier einer von seinem Posten nicht trennen kann, obwohl die Zeit dafür reif ist u. sich seinen Lebensabend mit "kleinen Anfragen" für manch einen vergoldet.
Serviceleistung auf Kosten anderer sieht anders aus.
Das ist doch aberwitzig. Da berichtet SPD-Stadtratsmitglied Fritz Naumann, er sei von einem Touristen gefragt worden, wer denn Peter Altmeier gewesen sei. Auch ich finde es nebenbei interessant zu erfahren, wer es ist, nach dem eine Straße benannt ist, wenn ich es tatsächlich nicht weiß. Gleichwohl kritisiert ein Kommentator herablassend, als würde es einen wirklich interessieren, was hinter einem Namen stecke. Es ist selbstverständlich vollkommen in Ordnung, uninteressiert und gleichgültig zu sein. Nach den Big Five, dem Fünf-Faktoren-Modell der Persönlichkeitspsychologie, gibt es fünf Hauptdimensionen der Persönlichkeit, auf denen sich jeder Mensch einordnen lässt. Die erste Dimension ist Aufgeschlossenheit. Wenn Fritz Naumann und Genossen der Verwaltung den Vorschlag unterbreiten, an den Straßenschildern beider Uferbereiche mit einem zusätzlichen Schild zu erklären, um wen es sich beim Namensgeber handelt, ist das als Serviceleistung für die Aufgeschlossenen auch in Ordnung.
Siegfried Kowallek, Neuwied
Als würde es einem wirklichen interessieren, was hinter einem "Namen" steckt.
Hier versucht sich jemand auf seine alten Tage noch einen Namen mit etwas aufzupolieren, was letzten Endes niemand wirklich interessiert, etwas, was Steuergeld kostet, das man lieber für humanitäre Zwecke verwenden sollte.
Man vergeht sich auf seine alten politischen Tage lieber Dingen, die im Endeffekt keinen interessieren, sei es aus Langeweile oder weil man sich gerne in Erinnerung behalten möchte.