Politik | 24.01.2018

Parteivorstand der CDU Wachtberg spricht sich gegen Verkleinerung das Rats aus

Zuverlässige Erreichbarkeit für die Bürger soll gewährleistet bleiben

Jörg Schmidt, Parteivorsitzender der CDU Wachtberg.M. Kehrein

Wachtberg. In der Sitzung des Wachtberger Haupt- und Finanzausschusses am 28. Juni 2017 wurde seitens der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vorgeschlagen, den Rat gegebenenfalls um zwei Wahlkreise zu verkleinern, was sich auch auf die Anzahl der Wahlbezirke auswirken würde. In einer Sondersitzung des Gemeinderates am Donnerstag, 15. Februar wird sich dieser dementsprechend mit einer möglichen Reduzierung der Ratsmandate befassen. Die CDU Wachtberg nimmt dieses Ansinnen durchaus ernst, denn die Einsparung unnötiger Kosten, die dieses möglicherweise zur Folge hätte, hört sich erst mal gut an. Doch nach einer gründlichen Prüfung der Gegebenheiten und Abwägung der Vor- und Nachteile ist der CDU-Parteivorstand in seiner letzten Sitzung zu dem Ergebnis gelangt, dass Letztere überwiegen. Denn das, was in einem Stadtgebiet mit einem kompakten Kern sinnvoll sein mag, ist angesichts der Siedlungsstruktur der Gemeinde Wachtberg, die sich aus vielen einzelnen Dörfern zusammensetzt, nicht anzuraten. „Wir möchten für jeden Bürger erreichbar sein, mit Rat und Tat zur Verfügung stehen und das überall in der Gemeinde“, sagt Jörg Schmidt dazu, der Parteivorsitzende der CDU Wachtberg. „Bei der bisherigen Anzahl der Ratsmitglieder zu bleiben ist demokratischer, und die billigste Lösung ist nicht automatisch die beste.“ Aber was ist mit den Kosten? „Man darf nicht vergessen, dass alle Ratsmitglieder ihr Mandat ehrenamtlich ausüben“, fährt Schmidt fort, „die Kostenersparnis hält sich also in Grenzen. Wir halten es für wichtiger, für jeden einzelnen Bürger da zu sein, anstatt in größeren Wahlkreisen den persönlichen Bezug aufs Spiel zu setzen.“ Pressemitteilung der

CDU Wachtberg

Jörg Schmidt, Parteivorsitzender der CDU Wachtberg. Foto: M. Kehrein

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