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Kreisverwaltung Mayen-Koblenz informiert zu Corona

Zwei Fieberambulanzen eingerichtet

In Koblenz und Mayen - Untersuchungen nur für bestimmten Personenkreis nach vorheriger telefonischer Abstimmung

09.03.2020 - 12:58

Koblenz/Mayen. Um auch eine mögliche größere Anzahl von Menschen im Landkreis Mayen-Koblenz und der Stadt Koblenz außerhalb des regulären Klinik- und Praxisbetriebes auf eine denkbare Infektion mit dem Coronavirus (COVID-19) hin bewerten und untersuchen zu können, sind zwei mobile medizinische Versorgungseinheiten – eine in Koblenz und eine in Mayen – installiert worden. Die Standorte wurden auf Veranlassung des Gesundheitsamtes der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, das für den Landkreis und die Stadt Koblenz zuständig ist, in enger Absprache mit den hiesigen Krankenhäusern und mit Unterstützung von Sanitätsdiensten und Feuerwehr eingerichtet.

In Koblenz ist die mobile medizinische Versorgungseinheit auf einem Parkplatz am Koblenzer Stadion Oberwerth installiert. In Mayen wurde sie am Schützenplatz, Bürresheimerstraße eingerichtet. Beide Versorgungseinheiten gehen am morgigen Dienstag, 10. März in Betrieb. „Ich möchte allen Einsatzkräften, Ärzten und freiwilligen Helfern danken, die so spontan der Bevölkerung zur Seite stehen“, sagt Landrat Dr. Alexander Saftig.

In den Fieberstraßen wird nur eine Untersuchung von Personen erfolgen, die Kontakt zu bestätigten Infizierten hatten und Symptome aufweisen. Dazu ermittelt das Gesundheitsamt aktuell alle Kontaktpersonen und setzt sich mit diesen in Verbindung. Die Untersuchten werden anschließend je nach Symptomatik weiter behandelt oder eine in häusliche Isolierung geschickt.

Kein Grund zur Sorge besteht für das Umfeld der Versorgungseinheiten, da der Virus nur bei direktem Kontakt übertragen wird und die Hygiene vor Ort sichergestellt ist. Die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz und Stadtverwaltung Koblenz bitten die Bevölkerung dringend darum, die genannten Plätze nicht aus reiner Neugier aufzusuchen und das Personal vor Ort in Ruhe seiner Arbeit nachgehen zu lassen.

Alle weiteren Informationen und Hygienetipps gibt es im Internet unter www.kvmyk.de. Weitere Fragen können Bürger an die Telefonhotline (02 61) 108-730 oder per E-Mail an corona@kvmyk.de richten. Die Hotline ist montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr und an Wochenenden von 11 bis 16 Uhr unter Tel. (02 61) 108-730 erreichbar.

Pressemitteilung Kreisverwaltung Mayen-Koblenz

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Kommentare
Jean Seligmann:
Das zwanghafte und angestrengte Bemühen, die AfD zu diskreditieren, produziert Widerspruch und Lächerlichkeit am laufenden Band.
Siegfried Kowallek:
Beim Komplex AfD, Spenden und Geheimnistuerei denke ich eher an die verdeckten Zahlungen von rund 132.000 Euro an die AfD-Politikerin Alice Weidel, bei denen die Bundestagsverwaltung wegen möglicher Verstöße gegen das Parteiengesetz Sanktionen gegen diese Partei prüft. Es stehen Strafzahlungen in dreifacher Höhe der Spenden aus der Schweiz im Raum, also rund 396.000 Euro. Jetzt will aber die AfD-Fraktion im Neuwieder Stadtrat einen Teil ihrer Aufwandsentschädigungen für einen guten Zweck spenden, was auf jeden Fall sympathisch ist im Gegensatz zu einer verdeckten Entgegennahme großer Spenden von jemandem, der etwas zu verbergen hat. Der angekündigte Verzicht auf eine medienöffentliche Bekanntgabe von Empfängern dieser Spenden befremdet mich jedoch aus zwei Gründen. Zum einen wirkt das heimliche Spenden an gemeinnützige Vereine oder Organisationen dadurch vergleichbar anrüchig wie etwa ein heimlicher Bordellbesuch, den man auch nur dann selbst öffentlich macht, wenn man erfolgreicher Kommunalpolitiker in Ochtendung ist. Zum anderen überzeugt die Begründung nicht, in der Vergangenheit sei vielerorts Druck auf Organisationen ausgeübt worden, die von der AfD eine Spende angenommen hätten. Wäre das der Fall gewesen, hätte diese Partei das doch auf jeden Fall laut und heftig angeprangert. Dieses Liebäugeln mit einem Opfermodus erinnert an den bisherigen geheimnistuerischen Umgang der AfD mit ihren Freitagsveranstaltungen im Kreis, deren Veranstaltungsort man nur auf Nachfrage mitgeteilt bekam. Dabei weiß nicht nur ich, in welcher Neuwieder Gaststätte diese Veranstaltungen stattfanden. Zudem stand deren Name sogar in einem ausgewogenen Artikel über eine AfD-Freitagsveranstaltung. Und als ich die letzte Veranstaltung dieser Partei vor den Corona-Einschränkungen in Oberbieber zum Thema „Wald und Wild“ besuchte, sah ich dort keinen einzigen Gegendemonstranten, obwohl die Partei den Veranstaltungsort zuvor sogar hinreichend öffentlich bekanntgegeben hatte. Siegfried Kowallek, Neuwied
S. Schmidt:
Das ganze Geschäftsmodell um einen „unnatürlichen“ Klimawandel beruht auf Modellberechnungen und den Verlautbarungen des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change). Nun hat die „University of Michigan“ in einer Pressemeldung vom 30.04.2020 die Katze aus dem Sack gelassen: Etliche der IPCC-Klimamodelle prognostizieren eine unrealistisch hohe Erwärmung für die Zukunft! Wie die „Berechnungen“ für die zu erwartenden „Corona-Opfer“ (es wurden bis zu 560.000 Tote prognostiziert), vollkommen falsch!
Heinrich Heine:
Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.
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