Politik | 10.03.2022

Corona: StiKo empfiehlt Alten und Vorerkrankten weitere Auffrischung

Zweiter Booster für gefährdete Menschen

Landrat Achim Hallerbach betont hohe Schutzwirkung und Sicherheit der Impfungen

Kreis Neuwied. Wenn auch medial etwas in den Hintergrund gedrängt, beobachtet das Neuwieder Gesundheitsamt aktuell wieder steigende Corona-Fallzahlen. Die Inzidenz bewegt sich auf einem extrem hohen Niveau, auch die Hospitalisierungsrate ist in den vergangenen Tagen angestiegen. Dass unser Gesundheitssystem trotzdem nicht überlastet wird und die schweren Verläufe sich in Grenzen halten, liegt hauptsächlich an der wissenschaftlich unumstritten hohen Schutzwirkung der Impfungen. Doch diese lassen mit der Zeit etwas nach. Besonders gefährdeten Gruppen empfiehlt die Ständige Impfkommission (StiKo) daher eine zweite Auffrischungsimpfung. „Nehmen Sie dieses Angebot wahr“, appelliert Landrat Achim Hallerbach an ältere und vorerkrankte Menschen, sich auch den vierten Pieks zu holen. Dass Corona vor allem in der Omikron-Variante bei vielen grundimmunisierten und geboosterten Menschen eher Symptome wie eine Erkältung bringt, dürfe nicht in falscher Sicherheit wiegen, macht er deutlich. „Schützen Sie sich bestmöglich. Angebote gibt es im Kreis Neuwied nach wie vor genug. Und dass die Impfungen sicher sind, ist nachhaltig bewiesen“, sagt er und weist darauf hin, dass gerade die StiKo in der Vergangenheit sehr vorsichtig mit ihren Empfehlungen umgegangen ist. Für folgende Personengruppen wird nun eine zweite Auffrischungsimpfung empfohlen:

- Menschen ab 70 Jahren

- Bewohner und Betreute in Einrichtungen der Pflege sowie in Einrichtungen der Eingliederungshilfe

- Menschen mit Immunschwäche ab fünf Jahren

- Personal in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen

(insbesondere bei direktem Kontakt zu Patienten und Bewohnern).

Wie Rita Hoffmann-Roth von der Gesundheitsvorsorge des Kreises Neuwied ausführt, soll die zweite Auffrischungsimpfung bei gesundheitlich gefährdeten Personengruppen frühestens drei Monate nach dem ersten Booster erfolgen. Personal in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen soll sie frühestens nach sechs Monaten erhalten, in begründeten Einzelfällen auch bereits nach drei Monaten. Die Impfungen erfolgen mit einem mRNA-Impfstoff (Biontec oder Moderna). Menschen, die nach einem Booster eine Corona-Infektion durchgemacht haben, wird keine weitere Auffrischung empfohlen.

Weitere Fragen beantwortet der jeweilige Hausarzt. Eine Übersicht der Impfmöglichkeiten im Kreis Neuwied sind zu finden unter www.kreis-neuwied.de/impfangebote

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