CDU lädt zur Podiumsdiskussion nach Nentershausen
Zwischen Handyverbot und Medienbildung
Nentershausen. Die Diskussion über den richtigen Umgang mit Smartphones an Schulen gewinnt zunehmend an Fahrt – nicht nur im Landtag, sondern auch vor Ort. Aktueller Anlass ist ein Antrag der CDU-Landtagsfraktion, der landesweit einheitliche Regelungen für die Handynutzung an Schulen fordert. Ziel ist es, Ablenkungen im Unterricht zu reduzieren, schulisches Miteinander zu stärken und den pädagogischen Handlungsspielraum der Lehrkräfte zu verbessern. Die Landesregierung hingegen sieht keinen Anlass für klare Regeln in diesem Bereich. Vor diesem Hintergrund lädt die CDU am Montag, den 25. August 2025, um 18.30 Uhr zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion im Bürgerhaus Nentershausen (Eppenroder Str. 18) ein.
Unter dem Titel „Handy in der Schule – Ablenkung oder Lernhilfe?“ diskutieren Vertreterinnen und Vertreter aus Schule, Politik, Schülervertretung und Kinderschutz über Chancen und Risiken der Handynutzung im Schulalltag. Ziel ist ein sachlicher Austausch über mögliche Regeln und pädagogische Wege im Umgang mit digitalen Geräten in der Schule.
Auf dem Podium begegnen sich:
- Jenny Groß, MdL, schulpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Landtag Rheinland-
Pfalz
- Stephan Szasz, Schulleiter der Freiherr-vom-Stein-Realschule plus Nentershausen
- Elias Haddad, Schülersprecher des Mons-Tabor-Gymnasiums Montabaur
- Birgit Weber, Kinderschutzbund Westerwald
Jenny Groß erklärt dazu: „Wir brauchen einen realistischen und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien an unseren Schulen. Medienbildung darf kein Selbstzweck sein – sie muss pädagogisch sinnvoll eingebettet werden. Gleichzeitig müssen wir Schülerinnen und Schüler vor Dauerablenkung und sozialem Druck schützen. Dafür braucht es klare Regeln und eine offene Debatte – auch vor Ort.“
Im Anschluss an die Diskussion ist Gelegenheit für Fragen und Beiträge aus dem Publikum. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen! Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Pressemitteilung
CDU Gemeindeverband
Montabaur
