Internationaler Austausch verbindet
21 Austauschstudierende aus 9 verschiedenen Ländern zu Gast am RheinAhrCampus
aus Remagen
Auch im Wintersemester 2026/2027 heißt die Hochschule wieder zahlreiche Austauschstudierende willkommen. Insgesamt 21 Studentinnen und Studenten aus neun verschiedenen Ländern sind nach Remagen gereist, um hier ein Semester lang zu studieren und neue akademische sowie kulturelle Erfahrungen zu sammeln. Unter ihnen sind Studierende aus Albanien, Aserbaidschan, Bhutan, Georgien, Indien, Kanada, Südkorea und der Ukraine. Besonders hervorzuheben ist in diesem Semester die erstmalige Teilnahme eines Austauschstudenten aus Mauritius, Keven Govindan. Sein Aufenthalt wurde durch die neu geschlossene Partnerschaft mit der University of Mauritius ermöglicht.
Nach ihrer Ankunft konnten die Studierenden bereits erste Eindrücke von Remagen und der näheren Umgebung sammeln und auch Städte wie Bonn und Koblenz kennenlernen. Nun freuen sie sich darauf, die Region in den kommenden Monaten genauer zu erkunden und weitere kulturelle Erfahrungen zu sammeln. „Ich kann es kaum erwarten, verschiedene Kulturen kennenzulernen, Traditionen zu teilen und gemeinsam etwas zu unternehmen“, sagt Mariam Nandoshvili aus Georgien. Einen ersten Winzerumzug hat sie bereits besucht und dabei einen Eindruck von regionalen Traditionen und Sozialem Miteinander in der Rhein-Ahr Region bekommen. Weitere Veranstaltungen und Feste in unserer schönen Region möchte sie in den kommenden Monaten zusammen mit ihren neuen deutschen Freunden erleben. Besonders freut sie sich darauf, neue Weihnachtstraditionen kennenzulernen und verschiedene Weihnachtsmärkte zu besuchen.
Für drei der internationalen Studierenden, die bereits im vergangenen Semester in Remagen studiert haben, geht die Zeit am RheinAhrCampus sogar in eine zweite Runde. Sie haben sich dazu entschieden, ihren Aufenthalt um ein weiteres Semester zu verlängern. Ihre Entscheidung zeigt, dass sie sich an der Hochschule und in Remagen gut eingelebt haben und die Möglichkeit nutzen möchten, ihre bisherigen Erfahrungen zu vertiefen. Für manche stellt das Auslandssemester sogar die Weichen für die nächste Stufe: Lisha Halder aus Indien, die zunächst 2024 nur für ein Erasmus-Austauschsemester nach Remagen gekommen war, kehrte nach Beendigung ihres Studiums an der Partnerhochschule zurück nach Deutschland, um am RheinAhrCampus ein ganzes Masterstudium aufzunehmen. Ihr Beispiel zeigt, wie aus einem zeitlich begrenzten Erasmus Austausch langfristige Verbindungen entstehen können.
Diese Verbindungen wirken dabei auch in den Hochschulalltag hinein. Internationale Studierende bereichern die Hochschule nicht nur durch ihre unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven, sondern unterstützen auch ihre Mitstudierenden dabei, selbst internationale Erfahrungen zu sammeln. Im Rahmen des Projekts „InterCoach“ helfen sie deutschen Mitstudierenden bei Auslands-Bewerbungen oder bieten englischsprachige Coaching-Einheiten an. So profitieren auch die Studierenden vor Ort vom internationalen Netzwerk der Hochschule und erhalten die Möglichkeit, ihre sprachlichen und interkulturellen Kompetenzen weiterzuentwickeln.
Während die internationalen Studierenden ihre eigenen Erfahrungen und Perspektiven in den Hochschulalltag einbringen, sorgen auch internationale Dozierende, die im Rahmen des weltweiten ERASMUS+ Programms über den Austausch mit Partnerhochschulen gefördert werden, für neue Impulse im Lehrbetrieb. In der ersten Semesterhälfte wird der RheinAhrCampus von Dr. Donovan Slabbert aus Südafrika sowie den beiden Dozentinnen Dr. Iris Klosi und Dr. Rozana Bela aus Albanien unterstützt. Für Dr. Rozana Bela ist es dabei bereits der siebte Aufenthalt am RheinAhrCampus. Dennoch bringt jeder Besuch neue Erfahrungen und Eindrücke mit sich, die sie immer wieder gerne nach Remagen zurückkehren lassen. In der zweiten Semesterhälfte wechseln die internationalen Dozierenden: Dann werden Dr. Ia Natsvlishvili aus Georgien und Dr. Majlinda Godolja aus Albanien am Standort unterrichten.
Ein besonderes Highlight des Semesters ist das Intensivseminar „Embracing Cultural Diversity“, dass Mitte November 2026 stattfindet. In diesem Zusammenhang werden weitere Gäste aus z.B. Mauritius, Albanien, USA und Georgien zwei Wochen lang an der Hochschule unterrichten. „Neben den fachlichen Workshops bietet das Seminar vor allem Raum für den persönlichen Austausch und die kulturelle Zusammenarbeit. Menschen aus verschiedenen Teilen der Welt kommen dabei zusammen, um voneinander zu lernen, Erfahrungen zu teilen und neue Perspektiven kennenzulernen.“ betont Selsela Arya, einer der Hauptorganisatorinnen des Seminars.
Damit verspricht auch das Wintersemester 2026/27 zahlreiche interkulturelle Begegnungen, neue Perspektiven und Erfahrungen, die den Hochschulalltag über Ländergrenzen hinweg bereichern werden.
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Gruppenfoto Internationale Studierende und Gastdozenten WiSe 2026-2027 am RheinAhrCampus Foto: Campus Remagen / HS Koblenz