Wirtschaft | 07.07.2014

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Auf den Spuren des e-business-Lotsen

Hoher Besuch aus Mainz im Gewerbegebiet Oedingen bei Metallbau Sonntag

Ministerialrätin Angelika Müller informierte sich bei Metallbau Sonntag in Oedingen.AB

Oedingen. Ein bisschen Stolz schwingt mit, wenn Thomas Sonntag und Rene Roth ihre Firma im kleinen Gewerbegebiet Oedingen vorstellen. Die Metallbauer hatten hohen Besuch aus Mainz. Angelika Müller aus dem Wirtschaftsministerium war auf Vorschlag der Koblenzer Handwerkskammer (HwK) in verschiedenen mittelständischen Betrieben unterwegs, um sich über Sorgen, Nöte und Erfolge der Firmen zu informieren. Christoph Krause von der HwK hatte die Ministerialrätin, die auf den Spuren des Programms „e-business-Lotse“ reiste, in den „Vorzeigebetrieb“ nach Oedingen geführt. Das Infobüro „eBusiness-Lotse Mittelrhein“ ist der Konsortialpartner der HwK und Teil der Förderinitiative Mittelstand-Digital, eKompetenz-Netzwerk des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Die 38 regionalen Anlaufstellen in ganz Deutschland unterstützen kleine und mittlere Unternehmen dabei, Geschäftsprozesse mit Hilfe moderner Informations- und Kommunikationstechnologien zu optimieren. Es geht darum, die Weitergabe und Sicherung von Wissensbeständen im Unternehmen anhand digitaler Werkzeuge zu kanalisieren und den Produktionsprozess zu verbessern, so die Information. „Die mittelständischen Betriebe sind die Säulen der Wirtschaft und darum sind wir um besondere Hilfestellung bemüht“, formulierte dann auch die Ministerialrätin, von Norbert Frick und Carsten Schöpp von der Universität Koblenz begleitet wurde.

Dass der Betrieb „Metallbau Sonntag“ bestens aufgestellt ist, freute die Besucher natürlich besonders. „Denn nicht jeder Handwerksbetrieb wirkt so modern und überzeugend, wie der hier in Oedingen“, wurde am Rande des Besuchs deutlich. Wie auf Hochglanz poliert wirkt der Betrieb, in dem eigentlich schweres Gerät das Sagen hat.

Die „Beratungswerkstatt“ mit eingerichtetem Wintergarten, den unterschiedlichsten farbenfrohen Markisen erfreuen das Auge jeden Besuchers. Im Privatkundensektor sind die Sonntags hauptsächlich unterwegs, beraten gerne, führen die Arbeiten rund um Haus und Garten von der Planung bist zur Fertigstellung aus. „Und hinterher muss es so aussehen, als wären wir nie da gewesen,“ schmunzelte Thomas Sonntag. Gegründet wurde das Metallbauunternehmen bereits 1933 von Heinrich Sonntag in einer Ecke von Oedingen. In der dritten Generation wird der Betrieb von Thomas Sonntag und René Roth geleitet und wurde 2007 zur „Metallbau Sonntag GmbH“ umfirmiert. Wer im Einkaufsparadies in Wachtberg unterwegs ist, wandelt an Glasfassaden der Firma Sonntag her, auch an zahlreichen Großprojekten in der Region sind die Metallbauer aus Oedingen beteiligt.

Die Erweiterung und Aufwertung des eigenen Zuhauses der Kunden, die sich wie Könige fühlen sollen, haben sich die „Sonntags“ auf die Fahne geschrieben. Bilder von tollen Wintergärten, Terrassenüberdachungen und Fenster, Türen und Geländer zeugen von der Feinarbeit der Metallbaufirma. Fünf Meister, vier Facharbeiter und ein Auszubildender bilden das personelle Gerüst der Metallbaufirma.

Dazu ist Kerstin Sonntag mit einer Hilfskraft für das Büro zuständig, erfuhr die Ministerialrätin. Der Innungsbeste im Metallhandwerk des vergangenen Jahres, der zurzeit auf Meisterkurs ist, erwägt in die Firma zurück zu kommen, freute sich Geschäftsführer Rene Roth. Dass auch das Metallhandwerk Nachwuchssorgen hat, daraus machte Thomas Sonntag kein Hehl. „Das nehmen wir mit nach Mainz, ist uns aber schon bewusst“, sagte Angelika Müller, die sich viel Zeit nahm, tief in die Praxis eines Handwerksbetriebes einzusteigen.

Ministerialrätin Angelika Müller informierte sich bei Metallbau Sonntag in Oedingen.Foto: AB

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