Sternsinger waren in allen Ortsteilen in Remagen unterwegs
Aussendungsgottesdienst fand auf Nonnenwerth statt
Remagen/Gesamtstadt. Rund 80 Kinder waren auch in diesem Jahr als kleine Könige in den einzelnen Ortsteilen von Remagen unterwegs, um unter dem Motto „Segen bringen, Segen sein“ sich mit viel Freude an der Sternsingeraktion zu beteiligen. Am Dreikönigstag trafen sich alle jungen Sternsinger mit ihren Begleitungen an der Fähre nach Nonnenwerth, wo sie in der Kirche Sankt Clemens mit Pastor Frank Klupsch den Aussendungsgottesdienst feierten.
Der Remagener Pastor dankte den Schwestern für die Gastfreundschaft und den Kinder für die gute Beteiligung an der diesjährigen Sternsingeraktion – die größte Solidaritätsbewegung von Kindern für Kinder. Beim Dreikönigssingen 2015 sammeln die Kleinen Geld, um Kindern auf den Philippinen und weltweit eine gesunde Ernährung zu gewährleisten. Frank Klupsch dankte auch den ehrenamtlichen Helferinnen, die mit den Kindern durch die Straßen gehen und den Organisatoren.
In der Predigt, einem Gespräch mit Pastor Frank Klupsch, zeigten die Kinder, dass sie gut vorbereitet sind für ihren Weg durch die Gemeinden.
Der Segensspruch
Sie wussten wie der Segensspruch geschrieben wird und das die Buchstaben „CMB“ für Caspar, Melchior und Balthasar stehen. Mit Hilfe der Betreuerinnen fanden sie heraus, dass sie auch eine Abkürzung des lateinischen Segensspruchs sind: „Christus mansionem benedicat – Christus möge dieses Haus segnen“. Die ersten Segenswünsche überbrachten die Kinder den Schwestern des Konvents, die sie mit Süßigkeiten belohnten. Es ist schon etwas Besonderes, auf der Insel Gottesdienst zu feiern. „Wir lassen nicht jeden auf die Insel“, meinten die Franziskanerinnen augenzwinkernd und erzählten die Geschichte von Richard von Weizsäcker.
Er hatte eines Tages beim Joggen den Wunsch nach Nonnenwerth überzusetzen. Der Fährmann verwehrte es ihm. Auf seine Intervention, er sei der Bundespräsident, meinte der Fährmann: „Das kann ja jeder sagen“. Die Begebenheit soll den ehemaligen Bundespräsidenten sehr amüsiert haben.
In allen Gemeinden unterwegs
In den Tagen darauf waren die Kinder in allen fünf Kirchengemeinden, in Remagen, Kripp, Oberwinter, Unkelbach und Oedingen unterwegs, um den Segen Gottes in die Häuser zu bringen und für Kinder in Not zu sammeln. Gut vorbereitet verteilten am Sonntag 15 Kinder mit ihren Betreuern bei sehr stürmischem Wind an alle Oedinger Haushalte den Segensspruch 20 * C + M + B+15 (Christus segne dieses Haus). Dabei sammelten sie wie jedes Jahr Geldspenden für notleidende Kinder in aller Welt, dieses Jahr geht es um das Thema gesunde Ernährung, insbesondere für Kinder auf den Philippinen.
Süßes an die Tafel gespendet
Der Dank der Oedinger Kinder und Betreuer galt besonders auch Karin Bois und Miriam Heuser, die, wie auch in den letzten Jahren, alle mittags mit einem warmen Mittagessen versorgten. Die gesamte diesjährige Sternsingeraktion hat auch den Oedinger Kindern viel Freude bereitet. Sie sind von so vielen Bewohnern freundlich empfangen worden und haben neben den Geldspenden auch wieder viele Süßigkeiten erhalten. Einen Teil davon haben sie wieder an die Sinziger Tafel gespendet. So haben die Sternsinger nicht nur weltweit durch das Sammeln von Spenden Einsatz gezeigt, sondern auch mit Bedürftigen vor Ort geteilt
Die Oedinger Kinder zogen von Haus zu Haus und spendeten einen Teil der eingenommenen Süßigkeiten an die Sinziger Tafel.
