Gartenarbeit als Freizeitausgleich
Bei der Arbeit im Garten auf den Rücken achten
Andernach. Wer häufig und gern im Garten arbeitet, kennt Rückenschmerzen nur allzu gut. Abhilfe schaffen zum Beispiel Geräte mit variablem Stiel, die sich auf die Körpergröße des Benutzers einstellen lassen. Das raten die Träger der Präventionskampagne „Denk an mich.
Dein Rücken“ zur Gartensaison. „Verändern Sie bei der Arbeit häufig ihre Position. Ihr Rücken wird es Ihnen danken. Denn ihm bekommt es überhaupt nicht, wenn Sie stundenlang in der gleichen gebückten Haltung Unkraut jäten oder Geräte benutzen, deren Stiel nicht auf Ihre Körpergröße eingestellt ist“, rät Markus Schulte, Kampagnenleiter bei der Unfallkasse Rheinland-Pfalz.
Gartenarbeit zum Ausgleich
Tagsüber Büroarbeit und in der Freizeit Gartenarbeit zum willkommenen Ausgleich nutzen - doch dabei heißt es achtgeben: Wer im Hauptberuf viel Arbeit im Sitzen erledigt und bisher weniger körperlich gearbeitet hat, sollt sich nicht übernehmen. Das gilt besonders beim Heben und Tragen sowie bei der Arbeit mit Schubkarre oder anderen schweren Gartengeräten. Markus Schulte empfiehlt, regelmäßig etwas für den Muskelskelettaufbau zu tun.
Kampagne „Denk an mich. Dein Rücken“
In der Präventionskampagne „Denk an mich. Dein Rücken“ arbeiten die Berufsgenossenschaften, Unfallkassen, ihr Spitzenverband Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau und die Knapp-schaft zusammen. Gemeinsam verfolgen sie das Ziel, Rückenbelastungen zu verringern.
Weitere Informationen finden Interessenten unter www.ukrlp.de Suchbegriff: Rücken. Hier zeigen unter anderem „amüsant“ aufbereitete Filme „ernste“ Themen, beispielsweise das Tragen schwerer Lasten.
Pressemitteilung
Unfallkasse Rheinland-Pfalz
