Gelungenes Sportfest für Krebserkrankte in Oberwinter
„Bewegung tut gut und macht Mut“
Oberwinter. Unter dem Motto „Bewegung tut gut und macht Mut“ fand in Oberwinter ein Sportfest für Krebserkrankte statt, das von der Stiftung „Leben mit Krebs“ initiiert wurde. Die Stiftung setzt sich auch für das flächendeckende Angebot von Rehabilitationssport für Krebserkrankte ein und möchte zudem bei Ärzten und Patienten darauf aufmerksam machen, dass Sportausübung in der Krebsprävention und in der Krebsrehabilitation zahlreiche positive Effekte erzeugt.
Die Teilnehmer befassten sich daher im Rahmen eines Fachvortrages intensiv mit den Wirkungen von Sport für die Primärprävention und die Sekundarprävention von Krebs. Ärzte empfehlen, dass Patienten aktiv werden müssen, um dem mit Krebserkrankungen häufig verbundenen Muskelschwund und dem Fatiguesyndrom entgegen zu halten. Auch in der Krebsprimärprävention gibt es eine klare Dosis-Wirkungs-Beziehung: Je mehr und je häufiger jemand Sport treibt, desto stärker sinkt sein Risiko, an einer der beiden häufigsten Krebsarten in Deutschland (Brustkrebs und Darmkrebs) zu erkranken.
Während des Fachvortrages konnte man sich am gesponserten Gesundheitsbüffet mit veganen Lebensmitteln vertraut machen, die eine hormonarme Ernährung begünstigen. Bei gutem Wetter wurden die Leistungstests, die von der Deutschen Sporthochschule für Krebspatienten empfohlen werden, teilweise auf dem Bolzplatz durchgeführt, wo man die Kondition außerdem auch beim Frisbeegolf stärkte.
Danach ging es in der Halle mit standardisierten Tests weiter. Die Teilnehmer erhielten eine Urkunde der Stiftung „Leben mit Krebs“. Der SV Gesundheitsschulung bietet Rehabilitationssport für Krebserkrankte sowie Sonderworkshops zu den Themengebieten „Schmerzresilienz“ und „Stressresilienz“ unter der Leitung von Professor Johannes Mockenhaupt an. Informationen unter Tel. (01 63) 88 00 32 1 erhältlich.
