Bianca Brüssel brillierte in der Bütt
KG Kripper Fente begeisterte mit tollem Programm bei ihrer Sitzung im vollen Saal der Gaststätte Rhein-Ahr
Kripp. Einen tollen Erfolg konnte die KG Kripper Fente um Vorsitzenden Wilfried Brüssel mit ihrer Karnevalssitzung im Saal des Gasthauses Rhein-Ahr verzeichnen. Gut gefüllt war der prächtig geschmückte Saal und die Narren wurden mit einem Programm verwöhnt, das sich sehen und hören lassen konnte. Als redegewandte Sitzungspräsidenten fungierten Hermann Josef Klapperich und erstmalig Elke Schnitzler. Besonders schön im Programm, dass eine ganze Reihe von Büttenassen und Tänzerinnen und Tänzern aus Kripper Reihen, von den Fente und vom SVK kamen.
Großer Einzug
Den Auftakt machte der Einzug der rotberockten KGler um Präsidenten Wilfried Brüssel mit der Spielgemeinschaft dem Fanfarenzug Kripper Fente/Tambour- und Fanfarenkorps „Blau-Weiß“ Unkelbach unter Albert Feltes, den SVK-Weißjacken um Tanja Dietrich, die Stadtsoldaten/Prinzengarde unter der Leitung von Kommandantin Cindy Reisp, die Wasserturm-Möhne unter der Leitung von Gudrun Ruf und Ursula Weißenfels und das Kinderdreigestirn mit Prinz Lea aus dem Hause Wanka, Jungfrau Lina und Bauer Adina, beide aus dem Hause Mostert. Mit drei schmissigen Musikstücken brachten die Fanfaren und Landsknechttrommeln das Publikum mächtig in Stimmung. Absolutes Heimspiel hatte im Anschluss das Solomariechen vom SVK, Clara Koep, die schon wie in den beiden Vorjahren einen exzellenten Tanz präsentierte. Als Eisbrecher in der Bütt fungierte Bianca Brüssel, die dieses Mal nicht als Lokalreporter aus Kripp kam, sondern als Präsidententochter, die aus dem wirklichen jecken Leben des Präsidenten und Vater Wilfried Brüssel erzählte. Ihre scheinbar wirklich treffenden Aussagen wurden von herzhaftem Gelächter des Publikums, sowie von Zugaberufen begleitet. Absolutes Heimspiel hatte natürlich auch der Kripper Prinz Holly Achenbach mit Hofmarschall Axel Blumenstein und Säckelmeister Quick Mostert. Holly ist Gründungsmitglied der Stadtsoldaten/Prinzengarde des SV Kripp und als einziges Gründungsmitglied auch noch aktiv. Mit Standing Ovations wurde der Kripper Prinz bei der KG Fente-Sitzung gefeiert.
Aus Heimersheim eroberte die starke Truppe des Funkencorps Rot-Weiß der KG Närrische Landskrone Heimersheim unter Kommandant Oberst Jürgen Schumacher und Stabführer Frank Kohlmeier die Bühne. Nach schmissigen Klängen von deren Spielmannszug begeisterten die Garde ebenso wie das Tanzpaar Vanessa Sion und Stefan Beck. Von der „schääl Sick“ kam die Grüne Garde, das Männerballett der KG Wenter Klaavbröder Windhagen. Die Jungs, trainiert von Alexandra Blum und Jenny Bäuchel, tanzten sich mit Betreuer Peter Blum temperamentvoll in die Herzen der Mädels.
Elke Schnitzler eroberte erstmalig die Bütt
Als neue „Putzfrau vom Gasthaus Rhein-Ahr“ eroberte Elke Schnitzler, die auch als neue Kraft die Sitzung der KG Fente mit moderierte, auch die Bütt. Sie tratschte über Männer und Frauen, und im Besonderen über ihren Ehemann, und hatte die Lacher auf ihrer Seite. Ebenfalls mit im Gepäck hatte sie, die mit viel Erfahrung aus Bad Breisig kommt, die Showtanzgruppe Attention´s aus Bad Breisig. Erstmalig begeisterten die acht Mädels, unter der Leitung von Nicole Groß, in Kripp mit einem schmissigen Feuertanz in roten und schwarzen Kostümen. Erneut in die Bütt stieg Bianca Brüssel gemeinsam mit Mutter Monika Brüssel und Manuela Laux, die ihr Debut in der Bütt gab. Manuela als Sohn musste eine Rechenaufgabe lösen, bei der ihr Monika als Vater und Bianca als Mutter letztlich keine große Hilfe waren.
Herzlich begrüßt werden konnten bei der Sitzung auch Bürgermeister Herbert Georgi und Ortsvorsteher Heinz-Peter Hammer, die sich wie gewohnt diese Sitzung nicht entgehen ließen. Einen tollen Showtanz präsentierte die Prinzengarde des SV Kripp nach dem Motto Aprés Ski in wunderschönen Dirndln. Betreut wird die Gruppe von Carmen Tempel, Alexandra Fröbus und Cindy Reisp. Die Schlussnummer markierte „de Kölsche jung von de Ahr“, Jürgen Schneider, der als Stimmungssänger die Jungs und Mädels auf die Stühle trieb. Und dank des zügig durchgezogenen Sitzungsprogramms, das die Narren immer wieder von den Stühlen riss, blieb nach dem gelungenen Abend den Jecken im Saal noch genügend Zeit bis in den frühen Morgen selbst aktiv zu werden und die Tanzfläche zu bevölkern. AB
Bianca Brüssel als Präsidententochter begeisterte mit dem „Leben als Präsident“.
Wilfried Brüssel verfolgte amüsiert die Präsidentenrede seiner Tochter
