Böllerschüsse hallten über den Marktplatz
Biwak der Stadtsoldaten lockten hunderte Karnevalisten an
Remagen. Laute Böller verkündeten auf dem Marktplatz: Die blau-weiß-roten Stadtsoldaten haben ihr Biwak aufgeschlagen. Es ist an Ehrenkommandant Martin Tillmann, diese Signale in die Welt zu setzen. Angetreten war das gesamte Korps des Remagener karnevalistischen Aushängeschildes, der Geruch von Erbsensuppe zog am frühen Mittag hunderte von Narren in ihren Bann. Kommandant Marcel Möcking hatte die ehrenvolle Aufgabe die Tollitäten aus der Gesamtstadt auf der Rathaustreppe zu begrüßen. Alles, was im Remagener Karneval Rang und Namen hat, war dazu eingetroffen. Natürlich stand das Remagener Prinzenpaar Wilfried I. und Gabriele II. im Mittelpunkt des Geschehens, doch Prinz Benjamin I. aus Oberwinter rockte mit der neuen hafenstädtischen Nationalhymne „Täterätättä“ immer wieder die närrische Bühne vor dem historischen Rathaus. Natürlich zeigten auch sämtliche Majorettengruppen ihr tänzerisches Können. Eine besondere Ehrung hatte sich der Kommandant für ein besonderes Mitglied seiner Truppe für diese Plattform aufgehoben. Udo Bodenstein, bekam den Orden für 45-jährige Zugehörigkeit zum Korps, ihm galt der besondere Dank des Kommandanten. „45 Jahre Erbsensuppe, ist eine Seltenheit, ohne solche Kameraden würde unser Zusammenleben nicht funktionieren“, sagte Möcking. Und schon war der Suppenstand, an dem auch die langjährige Marketenderin Bärbel Kensbock alle Hände voll zu tun hatte, wieder voll umlagert.
AB
Die blau-weiß-roten Stadtsoldaten haben ihr Biwak aufgeschlagen und luden zum Erbsensuppe essen.
