Caracciola-Rallye machte Halt an der Rheinpromenade
„Chromblitzende Boliden“ lockten Fans und Zuschauer
Remagen. Da glänzten die Augen der „großen Jungs“ wieder einmal um die Wette mit den Lampen und Stoßstangen der Boliden aus nicht vergessenen Tagen: Um die 80 Old- und Youngtimer ließen die Remagener Rheinpromenade zu einer Dependance des Nürburgrings werden. Und dort, wo Rudi Caracciola beim Eröffnungsrennen 1927 seinen sicherlich wichtigsten Sieg gefeiert hatte, treffen sich normalerweise die Freunde der röhrenden Motoren und formschönen Giganten der Landstraße.
Alle zwei Jahre ruft der gebürtige Remagener und Motorsportfan Werner Dewes aus Bonn seine Freunde der Motorsportgeschichte zusammen, um mit ihnen die „Rudolf-Caracciola-Gedächtnis-Rallye“ zu starten. Von Löw an der Mosel ging es dieses Jahr durch die wunderschönen Mosel- und Mittelrheinlandschaften nach Remagen. Dort wartete der „Rudolf-Caracciola-Club“ mit Rolf Dieter Meißner und Rolf Plewa an der Spitze auf den Tross der Chrom- und PS-Boliden. Hunderte von Zuschauern hatten sich bereits eingefunden und genossen die traumhafte Remagener Promenade und das Motorsport-Ereignis. Wolfgang Löffler, normalerweise als Moderator der Bundesregierung in der ganzen Welt auf Messen unterwegs, empfing unter dem blauen Zeltdach vor dem einstigen Hotel Fürstenberg den ersten „Oldie“, um den Fahrer zu interviewen. Nichts leichter als das, denn Hans-Julius Berger, der bereits 1976 bei der Feier zum 75. Geburtstag von Caracciola dabei war, ist mit seinem `58er 17M kein Unbekannter, er war auch an der Ausrichtung des diesjährigen Empfanges maßgeblich beteiligt. Dann nahm der Corso seinen Lauf, Träume wurden wahr: Der „Viper-Club“ hatte sich wohl getroffen, 830 PS röhrten auf, doch der Sound des `36er Lagonda war nicht weniger imponierend. Herzlich begrüßt wurde natürlich auch Dieter Berger in seinem schwarzen Taunus 15 M. Aus Schweden kam der Ferrari F8. Der Ford Capri von Werner Dewes, von seiner Tochter gefahren, ließ Erinnerungen an die Studentenzeiten aufkommen, und wie der schlaksige Fahrer aus seinem `59er Austin Mini mit seinen 40 PS wieder herauskam, wunderte manchen der Promenadengäste.
Nachdem die Fahrzeuge die Promenade füllten, konnten die Innenleben bewundert werden. Motorhauben klafften auf, Cockpits leuchteten und manch futuristisches Felgenrad wurde zum Kunstwerk benannt. Johann-Otto-August Caracciola auf seinem Denkmal am Caracciola-Platz verzog zwar keine Miene, doch der Großvater des großen Sohnes der Stadt Remagen hätte sicherlich Wolfgang Löffler Beifall geklatscht, als der noch einmal von den 143 Siegen des „Titanen am Lenkrad“ berichtete. Ein Dank von Werner Dewes ging nicht nur an den „Caracciola-Club“, sondern besonders an die beteiligte Gastronomie und die Stadt Remagen, die die Promenade für dieses Ereignis zur Verfügung gestellt hatte.
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