Videoüberwacht und mit Personal in den Abendstunden
Coradia Lint ab sofort im Einsatz
Ahrbrück/Remagen/Bonn. Bereits im Dezember vergangenen Jahres sollten die zweiteiligen Züge Coradia Lint 54 DNK sowie der Dreiteiler Coradia Lint 81 DNK auf der Strecke der Ahrtalbahn zum Einsatz kommen. Seitdem verzögerte sich dies jedoch aus technischen Gründen. Quasi „über Nacht“ ist es nun aber so weit: Die von der Firma Alstom gebauten Fahrzeuge verkehrten am letzten Sonntag bereits zweimal auf der Strecke Ahrbrück - Bonn - Ahrbrück. Seit Montag sind die neuen Fahrzeuge dann im Rahmen des „Dernauer Taktes“ zwischen Dernau und Remagen regelmäßig im Einsatz. Eine Woche später, ab 18. August, soll dann der gesamte Fahrplan mit den neuen Triebwagen gefahren werden. Der Zwischentakt Dernau - Remagen mit dem Zweiteiler Coradia Lint 54 (VT 622), die Strecke Ahrbrück - Bonn - Ahrbrück wird vom dreiteiligen Coradia Lint 81 (VT 620) bedient. Der VT 620 hat vier Motoren, besteht aus drei Teilen und hat eine Länge von 81 Metern. Der VT 622 besteht aus zwei Teilen, und ist Drei-Motorig ausgerüstet. Dessen Länge beträgt 54 Meter (der bisher eingesetzte Talent hat 52 Meter). Die beiden neuen Fahrzeugtypen sind durchgängig begehbar und videoüberwacht. Außerdem ist in den Abendstunden wieder regelmäßig Personal in den Zügen. Das Fahrgastinformations-System über Bildschirme stellt ebenfalls eine deutliche Verbesserung im Kundenservice dar. Die auf anderen Strecken mit den Türen anfangs aufgetretenen technischen Probleme sind mittlerweile weitgehend behoben. Hier sollen jedoch noch Verbesserungen erfolgen.
Die neuen Fahrzeuge sind durchgängig begehbar. Fotos: WITE
