Kameradschaftstag der Feuerwehreinheit Remagen
Dank an die vielen Helfer
Verdiente Mitglieder ausgezeichnet, neue Kameraden verpflichtet und fröhlich gefeiert
Remagen. Wenn die Feuerwehreinheit Remagen zu ihrem Kameradschaftsabend Mitglieder, Freunde und Gönner einlädt, dann ist das Rheinklängeheim voll.
So auch am „Tag der Feuerwehreinheit vor dem Tag der deutschen Einheit“, wie es Hauptbrandmeister Alexander Krahe in seiner Begrüßung ansprach. Der Einheitsführer der Remagener Truppe, die mit 61 Aktiven, davon vier Frauen, die größte im Stadtgebiet ist, freute sich über den guten Besuch. Nicht nur die Aktiven feierten mit, auch Ehrengäste waren gerne gekommen, der Förderverein mit seinem Vorsitzenden Eduard Krahe war fast vollzählig erschienen. Wie alle Jahre dankte die Einheit an diesem Abend auch all denen, die sich im Hintergrund für das Vereinsleben der Feuerwehr eingesetzt hatten. Der Einheitsführer begrüßte unter etlichen anderen Bürgermeister Herbert Georgi, den stellvertretenden Ortsvorsteher Marcel Möcking, den stellvertretenden Kreisfeuerwehrinspekteur Gerd Ölsberg, Stadtwehrleiter Michael Zimmermann und Vertreter Ingo Wolf. Aus der Remagener Einheit waren neben den Aktiven auch die meisten der 17 Mitglieder der Jugendfeuerwehr und der zehn aus der Alters- und Ehrenabteilung im Rheinklängeheim.
Als Dank an die ständige ehrenamtliche Unterstützung hatte die Wehr zu Büfett, Tanz und eine paar fröhlichen Stunden eingeladen. Persönlich sprach Alexander Krahe der Gruppe Schorn, den Freunden vom Förderverein, da besonders Dr. Eckehard Logen, Festausschuss-Chef Horst Frechen und Weinkönigin Hanna Braun einen Extra-Dank aus, sie alle hatten die Feuerwehr immer wieder unterstützt. Froh ist der Einheitsleiter, dass in diesem Jahr zwar bereits 109 Einsätze absolviert wurden, es aber zum Glück noch keine besonders schlimmen Vorkommnisse gegeben hatte.
Die versammelten Wehrleute und -freunde erfuhren dann im offiziellen Teil vom gut aufgelegten Bürgermeister, dass er nicht so sehr für die Arbeit bei der Wehr tauge. Zum einen sei er wohl einen Zentner zu schwer für den anstrengenden Job, zum anderen habe er sich just bei einem Feuerwehrtermin beim Sprung aus 35 Zentimetern Höhe so unglücklich verletzt, dass er lange ausfiel und monatelang nur humpelnd seinen Amtsgeschäften nachgehen konnte. Herbert Georgi beließ es dann lieber bei den Auszeichnungen der Wehrleute. Befördert zum Feuerwehrmann wurden Tim Balas und Sven Winterhagen, zum Oberfeuerwehrmann Chris Bogiatzis und Oliver Monschau, zum Löschmeister Heinz Georg Kremer, zu Brandmeistern Christian Bey und Carsten Röhrig.
Alle standen applaudierend auf, als Paul Schäfer entpflichtet wurde. Der 63-Jährige hatte das maximale Dienstalter für Aktive erreicht. Paul Schäfer war Hauptbrandmeister und Träger des Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuzes in Silber, hatte sich 46 Jahre in der Einheit engagiert, war stellvertretender Leiter und bleibt Kassierer. Mit den Dienstzeiten-Bandschnallen ausgezeichnet wurden Luca Lamonte-Austin (zehn Jahre), Thomas Bögeholz, Heinz-Georg Kremer, Christina Reuter und Stefan Strang (alle 20 Jahre), Gerold Gadsch, Guido Lenz, Uwe Lenz, Alexander Krahe und Dirk Schorn (alle 30 Jahre), Herbert Wolf für 40 und Franz Langen für 50 Jahre.
Das Silberne Feuerwehr-Ehrenkreuz bekamen Michael Tillmann, Andreas Braun und Hans-Jürgen Göckler, sie sind seit einem Vierteljahrhundert aktiv. Alle Gäste wurden dann auch aktiv, noch einmal stärkten sie sich am leckeren Büfett aus der Sportklause, dann wurde bis in den Morgen gefeiert und getanzt.
Für 25 Jahre in der Wehr wurden Michael Tillmann, Andreas Braun und Hans-Jürgen Göckler von Marcel Möcking, Alexander Krahe, Herbert Georgi und Michael Zimmermann ausgezeichnet.
