Ausstellungseröffnung im Arp Museum
Der Max ist da!
100 Jahre Künstlerfreundschaft Max Ernst und Hans Arp
Rolandseck. Im Arp Museum im Bahnhof Rolandseck wurde am Freitag 26. September eine Ausstellung über den Künstler Max Ernst eröffnet. Dr. Oliver Kornhoff Museumsdirektor und Kurator der Ausstellung begrüßte zahlreiche prominente Gäste aus Wirtschaft und Politik.
Dank einer umfangreichen Kooperation mit dem Max Ernst Museum Brühl des LVR erhalten zwei für das Rheinland so wichtige Schlüsselfiguren der europäischen Moderne, Max Ernst und Hans Arp, zwei Ausstellungen in großen Museen der Region.
Zwei Ausstellungen, die als einen gemeinsamen Nenner die besondere Beziehung der beiden Künstler in den Fokus stellen – eine Freundschaft, die sich 2014 zum 100. Mal jährt.
Zwischen dem 28-jährigen Hans Arp und dem fünf Jahre jüngeren Max Ernst begann 1914 in Köln eine lebenslange Freundschaft, in deren Verlauf sie immer wieder an gemeinsamen Projekten und Veröffentlichungen arbeiteten. Unter den wechselbildartigen Titeln »Der Max ist da!« und »Der Arp ist da!« laden beide Patronatsmuseen den jeweiligen Freund zu Gast ins eigene Haus. So zeigt das Max Ernst Museum bedeutende Werke Hans Arps, darunter zahlreiche Leihgaben aus dem Arp Museum, während im Arp Museum zugleich Arbeiten von Max Ernst präsentiert werden.
Dafür stellt das Max Ernst Museum einige seiner Hauptwerke zur Verfügung, darunter auch die bekannte Skulptur »The King playing with the Queen«. Zudem ist die Ausstellung im Arp Museum Bahnhof Rolandseck Teil der fortlaufenden Ausstellungsreihe »Rendez-vouz des amis«, die den jeweiligen »Freund« im Kontext der aktuellen Arp-Sammlungspräsentation vorstellt.
Kulturstaatssekretär Walter Schumacher, Vorstandsvorsitzender der Landes-Stiftung Arp Museum Bahnhof Rolandseck, freut sich über die innovative Zusammenarbeit beider Häuser:
»Dass an gleich zwei Standorten in der Kulturregion Mittelrhein ein solch einzigartiges Projekt vorgestellt werden kann, ist ein tolles Ereignis.
Die Künstlerfreunde Arp und Ernst wären sicherlich begeistert gewesen, wenn sie hätten erleben dürfen, wie jetzt in Rolandseck und Brühl ihre künstlerische Freundschafts- und Kooperationsidee über die Grenzen der beiden Bundesländer Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen hinweg präsentiert wird.«
Ein ausführlicher Bericht über die Max-Ernst-Ausstellung folgt in den nächsten Wochen in BLICK aktuell.
