MedCafé im Krankenhaus Maria Stern
Diagnose: Hüftgelenksarthrose
Viele Gäste informierten sich
Remagen. Kürzlich fand in der Klinik Maria Stern das MedCafé zum Thema Hüftgelenksarthrose statt. Dr. med. Rudi Auen, Orthopäde und Chefarzt der Krankenhäuser Remagen und Linz, gab einen interessanten und umfassenden Einblick zum Thema Hüftgelenksarthrose und deren Therapiemöglichkeiten. Im Anschluss fand eine lockere Diskussionsrunde statt, bei der die Zuhörer persönliche Fragen mit Dr. Auen besprechen konnten. Seit Mai 2014 findet in regelmäßigen Abständen die Veranstaltungsreihe MedCafé statt, bei welcher in lockerer Atmosphäre Informationen zu Gelenkbeschwerden und zu allgemeinen Fragen der chirurgischen Behandlung angeboten werden. Die Veranstaltungen möchten die Teilnehmenden über neue Entwicklungen im Rahmen eines kurzen Vortrages aufklären und ihnen anschließend die Möglichkeit geben auch in Einzelgesprächen Detailfragen zu klären.
Arthrose bedeutete für viele Betroffene bis vor wenigen Jahren oft den Ersatz durch ein Kunstgelenk, eine sogenannte Endoprothese. Durch die zunehmende Spezialisierung und die weitere Verbreitung spezifischer Untersuchungsmöglichkeiten und neuen technischen Entwicklungen können Anfangsstadien einer Arthrose oder Formstörungen, die eine Arthrose begünstigen, früher erkannt und erfolgreich mittels einer Hüftarthroskopie (Hüftgelenksspiegelung) behandelt werden. Auch durch gezielte Aufklärung und konservative Behandlungen kann der Zeitpunkt eines Gelenkersatzes mitunter lange hinausgezögert werden. Ist der Ersatz des Gelenkes erforderlich, kann durch die Anwendung sogenannter Minimal Invasiver Chirurgie (MIC) die Operation schonend durchgeführt werden.
In diesem Jahr findet das MedCafé an zwei weiteren Terminen statt. Am 29. Oktober wird im Franziskuskrankenhaus Linz das Thema Leistenbruch und Narbenbruch behandelt. Am 26. November stehen im Krankenhaus Remagen die Erkrankungen des Fußes im Mittelpunkt. Interessierte Zuhörer sind herzlich eingeladen.
