Allgemeine Berichte | 14.10.2014

VfL Remagen feierte 60. Geburtstag mit geselligem Fest im Foyer

„Die Geselligkeit stand immer an erster Stelle“

Günter Rettinghaus als einziges vereinszugehöriges Gründungsmitglied mit goldener Vereinsnadel ausgezeichnet

Günter Rettinghaus nimmt die Ehrenurkunde von Landrat Dr. Pföhler entgegen. -AB-

Remagen. Mit einem Festakt, der von ausgesprochener Geselligkeit geprägt war, feierten die Remagener Handballer, der VfL (Verein für Leibesübungen) Remagen 1954, am Samstag im Foyer der Rheinhalle seinen 60. Geburtstag. Neben den Mitgliedern mit ihren Familien und einigen Gästen konnte Vorsitzende Conny Reitz auch Bürgermeister Herbert Georgi, Landrat Dr. Jürgen Pföhler, den Vizepräsidenten des Sportbundes Rheinland Fritz Langenhorst und den Präsidenten des Handballverbandes Rheinland Peter-Josef Schmitz herzlich willkommen heißen. Begonnen hatte das Vereinsleben am 28. Juli 1954: Die damalige Handballabteilung des TV Remagen hatte sich selbstständig gemacht. Zunächst wurde auf dem Alten Sportplatz Feldhandball gespielt. Erst später wurde das Spiel in die Halle verlagert. Die Herrenmannschaft hatte bereits in der Anfangsphase gute Leistungen zu verzeichnen und ist bis in die Landesliga aufgestiegen. Es folge ein Auf und Ab bei den Leistungen, sodass man auch in der Folgezeit immer wieder in der Landesliga spielte und derzeit, bereits seit einigen Jahren, in der Verbandsliga Ost vertreten ist.

Ende der 60er Jahre kam eine Damenmannschaft hinzu, die noch heute am Spielbetrieb teilnimmt. Der größte Erfolg der Damenmannschaft war 1983, als die Damen ungeschlagen Kreismeister wurden und in die Bezirkliga aufstiegen. Nach zuletzt vier Jahren Bezirksliga (2009 bis 2013) spielt man derzeit wieder in der Kreisklasse.

In der Vereinsgeschichte waren auch immer wieder Jugendmannschaften zu finden. Teilweise ging der VfL Remagen mit insgesamt sieben Mannschaften an den Start. Heute ist eine mD-Jugend im Aufbau, die sich, mangels Personal, lediglich im Trainingsbetrieb befindet. Ebenso wurde im April dieses Jahres eine Minigruppe eröffnet, an deren Training sechs Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren beteiligt sind.

Große Ereignisse des VfL 1954 e. V. Remagen waren die Austragungen von Herrenspielern gegen den VfL Gummersbach und Partizan Belgrad sowie gegen den Handballverein der Partnerstadt von Remagen, Maisons-Laffitte aus Frankreich.

1996 wurde im Jugendbereich die Spielgemeinschaft mit dem TV Sinzig gegründet. 2001 wurde diese Spielgemeinschaft auf den Seniorenbereich ausgeweitet. Seitdem wird unter dem Namen TVfL Sinzig/Remagen Handball gespielt.

Nach der Begrüßung durch Vorsitzende Conny Reitz gratulierte Landrat Dr. Jürgen Pföhler, lobte die generationenübergreifende ehrenamtliche Arbeit der Handballer und übergab die Ehrenurkunde des Kreises Ahrweiler sowie einen Umschlag. Auch Bürgermeister Herbert Georgi gratulierte den Handballern, ebenfalls mit einem Umschlag und nannte wie der Landrat Ereignisse aus dem Gründungsjahr 1954. Er lobte aber auch die Vorsitzende Conny Reitz, die er nicht nur vom Handball, sondern auch von ihrer Arbeit im Rathaus kenne. „Die lacht sogar bei der Arbeit im Rathaus“, schmunzelte der Chef.

Die Vorsitzende hob noch einmal die Bedeutung der Spielgemeinschaft mit Sinzig hervor und wie froh die Handballer über die Rheinhalle als Trainingsort und Spielort auch in den Sommerferien seien. Riesig gefreut hätten sich die Handballer sich über die neuen Tore von der Stadt Remagen. Fritz Langenhorst betonte, wie stolz der VfL Remagen auch auf seine Jugendarbeit sein könne, wünschte weiterhin viel Erfolg und überbrachte die Glückwünsche des Präsidenten Fred Pretz.

Eine besondere Ehrung gab es für Günter Rettinghaus als einziges noch vereinszugehöriges Gründungsmitglied. Er erhielt eine ganz besondere Vereinsnadel in Gold. Günter Rettinghaus war es auch der unterstützt von Fotografien per Beamer aus den ersten 15 Jahren des VfL erzählte. „Einer für alle, alle für einen“ sei stets das Motto gewesen. Die Geselligkeit habe bei den Handballern immer an erster Stelle gestanden. Über die weiteren drei 15-Jahres-Epochen erzählten Josef Überbach, Karl-Heinz Ranft und Dieter Langen.

Zwischen den Erzählungen gab es jeweils Ehrungen. Der Präsident des Handballverbandes Rheinland ehrte Josef Überbach, Eduard Krahe, Klaus Dreesbach, Rolf Kessel, Alwin Krause, Manfred Ruf, Annette Klucker, Hansi Buchholz, Michael Reichling, Günther Schlegelmilch, Dieter Langen, Günter Rettinghaus und Karl-Heinz Ranft.

Die Goldene Nadel des Vereins erhielten: Josef Überbach, Alwin Krause, Klaus Dreesbach, Eduard Krahe, Dieter Langen, Manfred Ruf, Günter Rettinghaus, Karl-Heinz Ranft und Willi Kleebach.

Mit der Silbernen Nadel wurden ausgezeichnet. Achim Bauer, Cornelia Reitz, Erich Reitz, Dr. Heinz Dräger, Norbert Dedenbach, Horst Köning, Volker Grötsch, Thomas Klein, Rolf Kessel, Frank Mallmann, Edgar Peters, Käthe Müller, Martin Peters, Hartmut Peters, Oliver Schmitz, Dr. Klaus Schlich, Thomas Schuster, Ludwig Hillen und Marlene Müller.

Die Bronzene Nadel erhielten: Annette Klucker, Simone Hillmann, Britta Frömel, Ulrike Michelt, Jördis Buchholz, Hans Amann, Dieter Rolser, Monika Flögel, Horst Biesenbach, Alexander Goy, Bojan Klotz, Michael Buchholz, Hansi Buchholz, Michael Reichling, Udo Flögel, Jörg Schubert, Günther Schlegelmilch, Elke Gewiss, Rita Lehmann, Björn-Eric Reitz und Rasmus Klucker.

Kleine Präsente gab es zudem noch für die jüngeren Mitglieder. Im Anschluss an das gemeinsame Essen blieb dann noch viel Zeit dem zu frönen, das immer beim VfL Remagen an erster Stelle stand, der Geselligkeit.

Günter Rettinghaus nimmt die Ehrenurkunde von Landrat Dr. Pföhler entgegen.Foto: -AB-

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