Allgemeine Berichte | 22.01.2015

KG Grün-Weiß bot sechsstündige Sitzung

Die Stars aus Wölle und Kölle

Publikum im Glaspalast von Oberwinter tobte vor Begeisterung - Exakt 404 Gäste im Saal

Das Panikorchester Remagen riss das Publikum buchstäblich von den Stühlen.

Oberwinter. Der prächtig geschmückte närrische Glaspalast in „Wölle“ drohte ab Sonntagnachmittag vor lauter Begeisterung der exakt 404 Jecken aus den Fugen zu geraten. Der KG Grün-Weiß Oberwinter war einmal mehr der große Wurf mit ihrer Prunksitzung gelungen. Was die Gesellschaft um den Vorsitzenden Ulrich Kostrewa und Sitzungspräsident Ralf Otto den Gästen bot, war schon närrische Spitzenklasse aus dem „Oberwinterer Vorort“, der Karnevalshochburg Köln. Ob Höhner oder Martin Schopps, ob Bruce Kapusta oder Guido Cantz, ob „Et Fussisch Julchen“ oder die Tanzcorps Müllemer Junge und Kölner Rheinveilchen, zu ihnen kamen noch die Domstürmer - die KG Grün-Weiß hatte, sicher nicht zuletzt dank der spendierfreudigen Sponsoren, die Elite des Karnevals mit an Bord bei ihrer großen Prunksitzung.

Doch nicht nur die Stars aus Köln und der Umgebung, auch die heimischen Spitzenkräfte machten die Sitzung zu einem mehr als gelungenen karnevalistischen Event. Einen tollen Empfang boten die gut gelaunten und vielfach kostümierten Narren im Saal den Oberwinterer Formationen bei ihrem Einzug. Ob der Elferrat der KG, die Möhnen um Obermöhn Kirsten Heck, die Hafengarde um Kommandant Daniel Scheil und den Vorsitzenden Frank Gilles oder die Fährnarren um Harald Pöhler: Zu den schmissigen Klängen des Tambourcorps Oberwinter um Vorsitzende Katja Pertz unter Tambourmajor Fred Jonen zog die närrische Wölle-Elite auf die Bühne. Die Bühne, erläuterte Sitzungspräsident Ralf Otto, der einmal mehr glänzend durch das Programm führte, präsentierte sich in diesem Jahr auch etwas größer. Aufgrund der neuen Brandschutzverordnung hatte die Bestuhlung im Saal um elf Prozent reduziert werden müssen, daher die exakt 404 Gäste. Davon und von dem neuen Zugang zur Bühne entlang der Fensterfront hatte die Bühnengröße profitiert.

Feuerprobe für die neue Bühne

Erste Testerinnen der Bühne waren Nina Wiest und Patricia Bock, das Tanz-Duo der Rot-Weißen Funken Unkelbach. Die beiden präsentierten trotz Verletzung von Patricia einen wunderschönen Tanz mit akrobatischen Einlagen und erhielten tosenden Applaus. Einem ordentlichen Test wurde die Bühne dann beim Auftritt des Remagener Panikorchester ausgesetzt. Stardirigent Tommy Pieper hüpfte stabschwingend, was das Zeug hielt, und die über 30 Musiker lieferten ein schmissiges und stimmgewaltiges Musikprogramm. Zwar immer noch nach dem Motto „Ohne Proben ganz nach oben“ wird inzwischen von den „eingeschworenen Individualisten“, so Ralf Otto, geprobt, einmal mehr, einmal weniger ernsthaft. Das Publikum jedenfalls stand und schunkelte und hüpfte und sang. Und dann ließen die Paniker auch noch Gold regnen, was ein heftiges Besenschwingen vor dem folgenden tänzerischen Auftritt nach sich zog.

Auftritt des Deutschen Meisters

Die Magic Dancers der KG Narrenzunft Remagen bewiesen dann einmal mehr, dass sie den kürzlich zum dritten Mal errungenen Titel des Deutschen Meister verdient haben. In einer akrobatischen Show unter dem Titel „Himmel oder Hölle“ präsentierten eine tolle Choreografie und eine großartige Leistung, die mit frenetischem Applaus bejubelt wurde. Ebenfalls eine satte tänzerische Leistung zeigte die Hafengarde Oberwinter um Trainerin Alexandra Gilles. Auch ihr galt der Jubel des närrischen Volks. Immer wieder ein Gedicht ist in Oberwinter der Auftritt von Klaus Rupprecht. Der Bauchredner lieferte sich gewohnt gekonnt ein Zwiegespräch mit seinem Affen Willi, bei dem kein Auge trocken blieb. Alles nahmen die beiden aufs Korn, ob Kirche, Autofahrer oder die Bundeskanzlerin, das Publikum brüllte vor Vergnügen.

Spitzen des Kölner Karnevals

Mit Trompete und Gesang brachte Bruce Kapusta den Saal in Wallung, und Guido Cantz lieferte Witz auf Witz und machte auch vor dem Publikum keinen Halt. Die Jecken tobten vor Vergnügen, bevor mit den Kölner Tanzcorps Kölner Rheinveilchen und Müllemer Junge Showtänze der Extraklasse präsentiert wurden. Absolut die Post ging dann ab mit den „Höhnern“, die den Saal musikalisch eroberten. Die Narren tanzten und sangen lautstark mit, bevor Martin Schopps mit viel Charme und bissigem Witz das Publikum in seinen Bann zog, ebenso wie Sängerin und Entertainerin Marita Köllner, alias „Et Fussisch Julche“. Den krönenden Abschluss einer sechseinhalbstündigen Sitzung der Spitzenklasse lieferten die Kölner Domstürmer mit ihren Stimmungsliedern in kölscher Mundart. Der Saal tobte und war restlos außer Rand und Band. Die Sitzungskapelle „Wahnsinn total“ sorgte stets spontan für den richtigen Ton. Nach dem offiziellen Programmende wurde die Sitzung der absoluten Spitzenklasse noch eine ganze Weile mit jeder Menge Stimmung gefeiert.

AB

Das Panikorchester Remagen riss das Publikum buchstäblich von den Stühlen.
Bruce Kapusta begeisterte das Publikum im Glaspalast, darunter auch der Landrat des Kreises Ahrweiler, Dr. Jürgen Pföhler.

Bruce Kapusta begeisterte das Publikum im Glaspalast, darunter auch der Landrat des Kreises Ahrweiler, Dr. Jürgen Pföhler.

Kein Auge blieb bei den Zwiegespräch von Klaus und Willi trocken.

Kein Auge blieb bei den Zwiegespräch von Klaus und Willi trocken.

Das Panikorchester Remagen riss das Publikum buchstäblich von den Stühlen.

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