Allgemeine Berichte | 17.01.2014

Eifelverein Remagen

Ein Ausflug zur Wahnbachtalsperre

Die Wanderer auf der Staumauer der Wahnbachtalsperre. privat

Remagen. Es lohnt sich, zur Abwechslung auch einmal auf der anderen Seite des Rheins zu wandern, zum Beispiel auf dem Natursteig Sieg. Eine Anfahrt mit zweimal Umsteigen bis zum Startpunkt gehört leider dazu. Aber dann nimmt einen gleich ein schöner Hochwald in Empfang, es geht mäßig auf und ab bis zu einer Schutzhütte, deren Dach geradezu unwirklich grün leuchtend mit Moos bewachsen ist. Kurz danach weitet sich das Tal und gibt den Blick frei auf die schöne Klosteranlage Seligenstadt mit der sehenswerten ältesten Franziskanerkirche in Deutschland. Obwohl der Natursteig Sieg eigentlich gar nicht zur folgenden Sehenswürdigkeit führt - er ist dennoch erlebenswert!

Wanderung zur Wahnbachtalsperre

Schließlich steht der Wanderer direkt unterhalb der beeindruckend hohen Staumauer der Wahnbachtalsperre und wer wollte sich die Gelegenheit entgehen lassen zu sehen, wo ein großer Teil des Remagener Trinkwassers herkommt. Ein steiler Zickzackweg und schon war es geschafft. Nach jahrelanger Reparatur ist die Talsperre jetzt wieder fast voll. Trotzdem waren Taucher am Werk, denn tief unten auf dem Seegrund sind noch immer einige Arbeiten auszuführen, für die nicht jedes Mal die ganze Talsperre geleert werden kann. Zurück auf der anderen Talseite gluckert dicht am Weg ganz leise das Johannesbrünnchen. Sehr einladend sieht es nicht aus, dürfte auch kaum Trinkwasserqualität haben. Und doch wurde dieser kleinen Quelle früher eine sagenhafte Wirkung zugeschrieben bei Augenleiden und anderen Krankheiten. Vom Ruf der Quelle ließen sich jahrhundertelang Pilgerströme anlocken und von diesen profitierte das Kloster.

Schöne Silhouette

Die schönste Silhouette, die von der Abtei St. Michael in Siegburg überhaupt zu sehen ist, bietet sich auf dem Weiterweg von einer Anhöhe. Hinter weiten, saftig grünen Wiesenflächen erhebt sich in der Ferne der markante, die ganze Stadt dominierende 40 Meter hohe Bergkegel. Diesen Anblick gönnte der Wettergott noch den Wanderern. Dann fing es an zu regnen. Der Weg nach Hennef geht wieder hinunter ins Siegtal, vorbei am geheimnisvollen Schloss Allner mit seiner wechselvollen Geschichte und auch vorbei am Allner See. Der Bahnhof Hennef hat noch immer, was früher jeder größere Bahnhof hatte: eine gut geführte Gaststätte. Zur Stärkung und zum Aufwärmen war sie hochwillkommen.

Die Wanderer auf der Staumauer der Wahnbachtalsperre. Foto: privat

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