Amnesty international bei Remagener Nikolausmarkt dabei
Ein Schritt gegen Folter
Remagen. Zwischen den weihnachtlichen Ständen in der Remagener Marktstraße fand sich auch dieses Jahr wieder ein Stand von amnesty international. Die Ahrkreisgruppe der weltweit aktiven Organisation bot nicht nur eine große Auswahl von Büchern aus zweiter Hand.
Sie stimmte manchen Besucher nachdenklich mit ihrer Bitte um Unterstützung für zwei junge Männer, die aufgrund von unter Folter erzwungenen Geständnissen derzeit in Haft sind. Der Usbeke Erkin Musaev wurde zu einer 20-jährigen Haftstrafe in einem Straflager verurteilt. Der bei seiner Festnahme erst 16-jährige Nigerianer Moses Akatugba sitzt in der Todeszelle. Amnesty international fordert, die Wiederaufnahme der Verfahren und die Untersuchung der Foltervorwürfe. Diesen Forderungen konnte jede/r mit seiner Unterschrift Nachdruck verleihen. Die Ahrkreisgruppe freut sich über Mitstreiter. Kontakt über Ute Winkelmann, Tel.: (0 26 42) 98 03 22.
