Erfrischendes Frühjahrskonzert auf Nonnenwerth
„Ein volles Haus“
Nonnenwerth. Die InselSinfoniker gaben kürzlich in der Aula des Gymnasiums Nonnenwerth ein abwechslungsreiches Konzert, das unter dem Motto stand: ein „Bunter Frühlingsstrauß“. Der Besucherstrom war so unerwartet groß, dass in Kürze einige Stuhlreihen noch gestellt werden mussten, bevor der erste Ton mit der Komposition des Wiener Walzerkönigs Johann Strauß „An der schönen blauen Donau“ erklingen konnte. Nachdem Anja Borchers - die Leiterin des Orchesters - freudig das Publikum begrüßte und auch weiter durch das Programm führte, folgten Kompositionen von H. Shore mit „Der Herr der Ringe“, A. Vivaldi mit „Der Frühling“ und C. M. Schönberg mit „Bring him home“ aus dem Musical „Les Miserables“.
Solistische Beiträge
Sehr bereichernd und schmückend waren solistische Beiträge von Schülerinnen und Schülern aus dem Orchester. So spielte Eva Sesterhenn - an der Violine mit Marina Wulff am Flügel -bravourös die Fantasie-Recitative“ von Georg Perlman. Ebenso erklangen temperamentvoll aus den „Duos Progressifs“ von F. Mazas zwei Sätze für zwei Violinen mit Lukas Wagner und Frau Betz. Maschi Bülau, die nicht nur überzeugend das Cello strich, entführte alle Zuhörer in die dramatische Klavierwelt mit der Toccata von A. Chatschaturjan und Luisa Sesterhenn, ebenso begleitet von Marina Wulff am Flügel, entlockte gekonnt ihrer Violine mit der „Scène de Ballet“ von Charles de Beriot eine Vielfalt an Tönen und Klangfarben. Am Ende gab es noch eine unerwartete „Überraschung“. Während das Orchester das letzte Stück, den Ungarischen Tanz Nr. 5 von J. Brahms anstimmte, ging plötzlich die Alarmanlage an. Zum Glück war es nur ein Fehlalarm und so konnten alle Zuhörer und Mitwirkenden unbeschadet, ganz entspannt und zufrieden nach Hause gehen.
