Allgemeine Berichte | 29.09.2014

Tag der offenen Tür der Feuerwehr Kripp

Eine feste Kameradschaft

Die Kripper Einheit lud zum Oktoberfest und feierte am Gerätehaus. Neue Aktive und neuer Anhänger

Entpflichtung und Verpflichtungen standen beim Tag der offenen Tür an, Ina Filzen bekam ihre Personalakte von Bürgermeister Herbert Georgi.WM

Kripp. Wenn die Freiwilligen von Kripp einladen, dann kommen die Bürger und feiern gerne mit. Denn sie wissen, was sie an ihrer Freiwilligen Feuerwehr haben. Die Einheit Kripp der Remagener Wehr ist die zweitgrößte der Stadt und hat 2011 zusätzlich den Wasserschutz übernommen, sodass sie zum Beispiel im vergangenen Jahr auf 54 Einsätze kam, wie Einheitsführer Ingo Wolf erläuterte. 2013 waren auch 16 Einsätze dabei, wo Personen im Rhein trieben, doch zum Glück konnten sie von den Krippern oder den Kollegen aus den Fluten gerettet werden. Zwei große Brände in Oberwinter und Remagen wurden ebenfalls mit den Kollegen gelöscht, die 38 Aktiven der Kripper Einheit hatten viel zu tun, was sie am Wochenende beim Tag der offenen Tür zeigten. Am Samstag ging es los mit einem zünftigen Oktoberfest, zu dem die Musikkapelle Wallgau den richtigen Ton blies und auf die Tanzfläche in der Turnhalle lockte. „Es ging bis in den Morgen, als die letzten gingen, waren andere schon fast dabei, die Geräte für den offiziellen Tag am Gerätehaus aufzubauen“, lachte Ingo Wolf am Sonntag. Wie Bürgermeister Herbert Georgi feierten die Gäste ausgelassen bei einigen Maß Bier. Und auch die Musikanten aus dem tiefsten Bayernland gaben nach dem Wochenende zu, dass nicht nur Wiesnbier schmeckt, sondern auch Kölsch und Ahrwein.

Was die Kripper Wehrleute gelernt haben und wie gut sie mit ihren Geräten umgehen können, stellten sie am Sonntag unter Beweis. Nachwuchssorgen hat die Einheit kaum. Das ging schon los an der kleinen handbetriebenen Spritze, wo sich die Jüngsten beim Zielspritzen recht talentiert erwiesen. Jugendarbeit schreiben die Kripper sehr groß. Doch beim Tag der offenen Tür musste die Einheit erst einmal eine Kollegin verabschieden. Ina Filzen verlässt die Gruppe, weil sie nach Freiburg zieht. Chef Ingo Wolf und Bürgermeister Herbert Georgi sowie Stadtwehrleiter Michael Zimmermann ließ sie nur ungern gehen, denn sie hatte sich stark engagiert und bei etlichen Einsätzen bewährt. Erfreulich für die Kripper: Mit Jonas de Jong und Stefan Goy wurden gleich zwei „Eigengewächse“ verpflichtet und sind nun offiziell Feuerwehrmänner. Vor diesen Regularien hatte der Einheitsführer noch Ortsvorsteher Heinz-Peter Hammer, Rainer Beyer und Frank Remer von Volksbank und Kreissparkasse und den 1. Vorsitzenden des Fördervereins Klaus Hüppen begrüßt, ohne deren tatkräftige und finanzielle Hilfe einige wichtige Anschaffungen gar nicht möglich wären. In den Dank schloss Ingo Wolf auch die Ypsilon-Lichtwerbung Remagen ein, die der Wehr schon häufiger geholfen hatte. Der Förderverein und die Banken hatten tief in die Taschen gegriffen, um einen neuen Anhänger für die Jugendwehr anzuschaffen.

Den hohen Stellenwert der Feuerwehren für das gesellschaftliche Leben in der Stadt hob der Bürgermeister hervor und freute sich über das aktive Miteinander von Wehr und Bürgern. Auch Ortsvorsteher Heinz-Peter Hammer dankte ausdrücklich „seiner“ Einheit, die die Sicherheit in Kripp garantiere. Besonders hoch bewertete Hammer die Kameradschaft in der Truppe und die Jugendarbeit. Dass sie auch feiern können, bewiesen die Kripper am Wochenende auf jeden Fall, ob mit blauer Uniform, in bayerischer Tracht oder in Zivil.

Die Kripper Feuerwehr stellte sich am Oktoberfest-Abend zum Gruppenbild auf, denn ging es wieder an die Bewirtung der Gäste

Die Kripper Feuerwehr stellte sich am Oktoberfest-Abend zum Gruppenbild auf, denn ging es wieder an die Bewirtung der Gäste

Entpflichtung und Verpflichtungen standen beim Tag der offenen Tür an, Ina Filzen bekam ihre Personalakte von Bürgermeister Herbert Georgi.Fotos: WM

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