Allgemeine Berichte | 07.10.2013

VHS Remagen e. V.

Erlebnisreiche Studienreise

39 Teilnehmer aus Remagen verschlug es nach St. Petersburg, die Kulturmetropole in Russland

Die VHS Remagen e. V. in St. Petersburg. Privat

St. Petersburg. „St. Petersburg a la carte“ war der Titel der fünftägigen Studienfahrt der VHS Remagen e. V. Gut gelaunt und durch einen Info-Abend bestens vorbereitet starteten 39 Teilnehmer zu dieser erlebnisreichen Studienreise. Der Bus brachte die Gruppe morgens pünktlich zum Flughafen Düsseldorf. Durch die zweistündige Zeitverschiebung erfolgte die Landung in St. Petersburg gegen 16 Uhr. Die Reiseleiterin Ekatarina Titowa nahm die Gruppe am Flughafen in Empfang und schon auf dem Weg zum 4-Sterne-Hotel Holiday Inn gab es bei der orientierenden Stadtrundfahrt erste interessante Eindrücke.

Nach dem frühen Abendessen und einer Lichterfahrt durch die Altstadt beeindruckte eine Bootsfahrt auf dem Neva durch das „Venedig des Nordens“. Auf romantische und bequeme Weise ließen die Teilnehmer prachtvolle und illuminierte Häuserfassaden vorbeiziehen und genossen das Flair dieser Kulturmetropole.

Die Stadtrundfahrt am nächsten Morgen führte über den Newskij-Prospekt, vorbei an der Admiralität, dem Winterpalast, der Erlöserkirche, der Isaak-Kathedrale und dem Smolny-Kloster zur Peter- und Paul Festung .Die Anlage liegt auf einer Festung in der Newa. Besichtigt wurde die Peter- und Paul-Kathedrale mit den Gräbern der Zarenfamilie Romanow. Weiter ging es zur Besichtigung der Isaak-Kathedrale, die mit 102 m Höhe der viertgrößte Kuppelbau der Welt ist. Sie bietet Platz für 14.000 Menschen. Atemberaubend ist die prachtvolle Innenausstattung, und auch der Blick von der Aussichtsplattform. Nach der Außen- und Innenbesichtigung der Kasaner-Kathedrale, wo gerade ein orthodoxer Gottesdienst stattfand, der vom Patriarchen geleitet und vom Chor begleitet wurde, hatte sich die Gruppe eine gemeinsame Mittagspause in einem typisch russischen Restaurant verdient.

Der Nachmittag diente der ausführlichen Besichtigung der Eremitage mit den hervorragenden Kunstwerken. Dieser Winterpalast der Zarenfamilie wurde im Auftrag von Elisabeth der I vom Florentiner Architekten Rastrelli zwischen 1754 und 1762 erbaut und war bis zur Oktoberrevolution 1917 die Residenz der Zaren.

Am Samstag erfolgte die besondere Anfahrt zur Schlossanlage Peterhof mit dem Schnellboot. Die 35 Kilometer lange Fahrt ging wie im Flug vorbei. Das Schloss liegt direkt am Finnischen Meerbusen. Es folgte die Besichtigung der herrlichen Parkanlagen mit den unzähligen Fontänen und Wasserspielen, die nach dem Vorbild von Versailles angelegt wurden und nachmittags die Besichtigung der Innenräume.

Abends fuhren mehrere kleine Grüppchen mit der U-Bahn in die Innenstadt. Schon die Abfahrt zum 92 Meter unter der Erde liegenden Bahnsteig mit den nicht enden wollenden Rolltreppen war ein Erlebnis besonderer Art. Die U-Bahnen verkehren im Dreiminutentakt.

Die nächste ganztägige Exkursion startete mit der Fahrt zum Paulschloss, das fünf Kilometer entfernt von Puschkin liegt. Dieses Schloss schenkte Katharina die Große ihrem Sohn, der spätere Zar Paul der I. Die Paradesäle und die Privatgemächer beeindruckten.

Nach der Mittagspause brachte der Bus die Gruppe zurück nach Puschkin zum Katharinenpalast. Er war die Sommerresidenz der russischen Zaren und ein reiner Repräsentationspalast. Entsprechend prächtig wirkte das Innere des Palastes. Höhepunkt war das legendenumwobene Bernsteinzimmer. Das Abendessen fand in einem urigen Lokal mit russischer Folklore in Puschkin statt.

Vor der Abreise am Sonntag war noch genügend Zeit, das Alexander-Newskij-Kloster zu besuchen. Auf dessen Friedhof sind viele berühmte russische Dichter und Musiker begraben. So wurden die Grabanlagen von Fjodor Dostojewski, Peter Tschaikowski und dem berühmten Schweizer Mathematiker Leonhard Euler besucht. Die Anlage verbreitet eine ruhige und romantische Stimmung.

Schon auf dem Weg zum Flughafen waren sich alle einig, eine anstrengende aber äußerst interessante Studienreise mit der VHS Remagen unter Leitung von Wolfgang Proft und Helmut Pakusa gemacht zu haben. Aufgrund der Zeitverschiebung gewann die Gruppe zwei Stunden und landete nach dem Start um 17 Uhr bereits um 18 Uhr in Düsseldorf.

Die VHS Remagen e. V. in St. Petersburg. Foto: Privat

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