Allgemeine Berichte | 05.02.2015

Nach Einsturz am Rolandsbogen

Erst sichern, dann sanieren

Rolandbogen im Juli 2013. Foto: Woscho / wikimedia.org

Remagen-Rolandseck. Erst die Sicherungsmaßnahmen, dann ein Sanierungskonzept - so sieht der weitere Fahrplan nach dem Einsturz der Böschung und Teilen der Stützmauer an der Südostseite des Rolandsbogens in Remagen-Rolandseck aus. Die Kreisverwaltung Ahrweiler fasst das Ergebnis des Ortstermins vom Mittwoch, 4. Februar zusammen. Die bisher getroffenen Sicherungsmaßnahmen - Absperrung des Weges und Nutzungsaufgabe der Gebäude - werden nach Auskunft des Landesamtes für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz als ausreichend angesehen. In den nächsten Wochen werden zusätzliche Sicherungsmaßnahmen im Bereich der Mauer vorgenommen. Der Bauherr wird ein Konzept über die weiteren Sicherungsmaßnahmen an der Stützwand erstellen lassen und der Kreisverwaltung vorlegen. Nach derzeitigem Sachstand soll im Bereich der Stützmauer ein Sicherungsnetz angebracht werden. Nach Aussage des Landesamtes besteht derzeit keine Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung. Insbesondere die Gefahr, dass Erd- und Steinmaterial auf den unterhalb liegenden öffentlichen Verkehrsraum stürzen, wird nicht gesehen. Der Zugang zu den Gebäuden bleibt bis auf Weiteres gesperrt. Die Gebäude selbst dürfen bis auf Weiteres nicht genutzt werden. Als nächster Schritt wird ein Sanierungskonzept erstellt, das der Kreisverwaltung zur Prüfung vorgelegt wird.

Pressemitteilung Kreisverwaltung Ahrweiler

Rolandbogen im Juli 2013. Foto: Woscho / wikimedia.org

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