Fantastische Tanzdarbietungen sorgten für Begeisterung
Remagener Stadtsoldaten hatten bereits zum zweiten Mal zu einem Gardetreffen in die Rheinhalle geladen
Remagen. Im vergangenen Jahr fand es anlässlich des 75-jährigen Vereinsjubiläums der Remagener Stadtsoldaten und des 35-jährigen Geburtstages der Minimajoretten zum ersten Mal statt. Aufgrund des großen Erfolges ließen es sich die Stadtsoldaten unter Kommandant Marcel Möcking auch in diesem Jahr nicht nehmen, ein großes Gardetreffen in der Rheinhalle zu veranstalten. Sage und schreibe 30 zum Teil befreundete Vereine aus nah und fern reisten zur Rheinhalle nach Remagen an, um ihre Tänze zu präsentieren. Maßgebliche Organisatorin war, wie schon gewohnt, die Leiterin der Minimajoretten, Marion Schäfer, die von einem vielköpfigen Helferteam unterstützt wurde. So lag es natürlich an der „Mutter der Kompanie“, das Gardetreffen zu organisieren und bei der Durchführung in der Rheinhalle wieder überall da zu sein, wo sie gebraucht wurde.
Und um den tänzerischen Nachwuchs in Remagen sowie näherer und etwas weiterer Umgebung braucht einem wirklich nicht bange sein. Was am Samstag in 31 Programmpunkten, vom Nachwuchs und auch von Erwachsenen gestaltet, über die Bühne ging, war schon absolut sehenswert. Mit vielen, Betreuern, Betreuerinnen und Trainerinnen, und auch manche Eltern waren mit von der Partie, war der närrische Nachwuchs angereist, und zeigte, jeweils bestaunt von den anderen, sein Können.
Den Auftakt machte die Kadettengarde der Stadtsoldaten Bonn, die mit dem Kinderprinzen und der Ehrengarde der Stadt Bonn gekommen war. Schon seit zwölf Jahren verbindet die Stadtsoldaten Remagen und die Stadtsoldaten Bonn eine Freundschaft. Schlag auf Schlag ging es im von Kommandant Marcel Möcking moderierten Programm weiter. Nächste Regenten, die die Bühne eroberten, war das Remagener Kinderdreigestirn in Begleitung der Gardepflänzje der Prinzengarde, die mit ihrem Tanz das Publikum zu begeistern wusste. Aus Unkelbach tanzten sich die Rot-Weißen Funken in zwei Gruppen in die Herzen der Gäste und aus Bad Bodendorf die Blue Stars, die zudem ihre Showtanzgruppe mitgebracht hatte. Die Möhne aus Burgbrohl zeigten ihren Gardetanz und ihren Schautanz und begeisterten ebenso wie die Kinder und Junioren der Sinziger Magic Majorettes. Ausgesprochen niedlich auch der Tanz der Remagener Minimajoretten der Stadtsoldaten. Eine wunderschöne Gruppe in Blau-Weiß-Silber kam mit den Wenter Flöhe aus Windhagen, die auch schon einige Akrobatik mit in ihren Tanz eingebaut hatten. Über jede Menge Applaus durfte sich auch das Solotrio der Remagener Stadtsoldaten freuen. Anna Schäfer, Sarah Krumscheid und Julia Grabsch zeigten in ihrem Tanz sowohl Solo- als auch Trioqualitäten, ein hervorragender Tanz mit Kunstturneinlagen. Von der Narrenzunft Blau-Gold Rheinbach begeisterten vier Tänzerinnen in rasantem Rhythmus und die Akrokids aus Straßenhaus präsentierten als goldene Piraten und grünglänzende Meerjungfrauen eine fantastische Aufführung, bei der selbst das riesige Segelschiff nicht fehlte. Aus dem Westerwald begeisterte die Tanzsportgruppe der Stadt Selters und aus Heimersheim die KG Närrische Landskroner. Die Unkeler KG hatte neben tollem Tanz auch ihr Kinderprinzenpaar mitgebracht. Heimspiel hatten die Magic Dancers der KG Narrenzunft, die wieder super Tanzaufführungen präsentierten, ebenso wie die Strücher KG aus Königswinter mit Kinder-, Jugend- und Garde-Tanzkorps. Die KC Rot-Blau Niederbreitbach hatte Denise Hurnberg entsandt und aus Sinzig kam die KG Närrische Buben mit spitzenmäßigem Tanz. Fantastisch auch die Leistung von SARA, der Sportakademie Rhein-Ahr und vom SV Kripp tanzten sich die Tanzsterne in die Herzen der Gästeschar, die deutlich größer war als im vergangenen Jahr.
Nach insgesamt sieben Stunden Tanz und Vorführungen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen endete das Gardetreffen mit einem gemeinsamen Abschied. Bei so viel Jugend, die sich in wirklich ausgesprochen tollen Tänzen zeigten, muss einem um den tänzerischen karnevalistischen Nachwuchs wirklich nicht bange sein. Und alle befreundeten Gruppen erhielten als Dankeschön für ihr Kommen eine Erinnerungsurkunde. AB
