Postsportverein Remagen
Festivität zum 50-jährigen Vereinsjubiläum
1963 mit 24 Mitgliedern gegründet, heute sind es 1315 Mitglieder - Ehrung der Gründungsmitglieder und Ehrung für 50-jährige Mitgliedschaft - Hans-Werner Thiemann und Anneliese Chatenay bekamen die bronzene Ehrennadel
Remagen. Das 50-jährige Jubiläum konnte der Postsportverein Remagen mit Günter Chatenay als Vorsitzendem an der Vereinsspitze feiern. Neben dem Vorstand und zahlreichen Mitgliedern nahmen auch viele Ehrengäste am großen Jubiläum des Remagener Postsportverein im Foyer der Rheinhalle teil. Gerade der Postsportverein machte in seiner 50-jährigen Geschichte eine rasante Entwicklung. Hatte der Verein nach der Gründung im Mai 1963 gegen Ende des Jahres 24 Mitglieder, so kann er sich heute nach 50 Jahren über 1315 Mitglieder freuen. Damit ist der Verein sicher einer der mitgliederstärksten in der Region.
Bei einem Sektempfang konnte der Vorstand um Günter Chatenay neben den Mitgliedern zahlreiche Ehrengäste empfangen. Unter ihnen Landrat Dr. Jürgen Pföhler, Bürgermeister Herbert Georgi, Ortsvorsteher Walter Köbbing, der Sportkreisvorsitzende und sein Stellvertreter, Fritz Langenhorst und Klaus Wassong, Kreisjugendwart Ralf Schulze, die Gründungsmitglieder Walter Napp und Karl-Heinz Kempenich, die Witwe des Gründungsvaters Gunter Werner Alwine Werner sowie die ehemaligen Vorsitzenden Wolfgang Breith, Annelotte Traub und Hans-Werner Thiemann.
Nach dem Sektempfang führte Moderator Marc Tiltmann durch das offizielle Jubiläumsprogramm. Den Auftakt dazu machte die Festrede vom Vorsitzenden Günter Chatenay. Nach der Begrüßung der Ehrengäste eröffnete Chatenay mit dem Satz von Joachim Ringelnatz: „Sport stärkt Arme, Rumpf und Beine, kürzt die öde Zeit und er schützt uns durch Vereine, vor der Einsamkeit“. Seine Festrede: „50 Jahre Vereinsgeschichte, das sei auch 50 Jahre praktizierter Sport. „0 Jahre alt, so jung wie nie“: Unter diesem Motto gab Chatenay einen kleinen Abriss der Vereinsentwicklung. Was am 26. Mai 1963 von Gunter Werner und acht weiteren Idealisten mit der Unterzeichnung der ersten Satzung des Vereins begonnen hatte, lag Ende 1963 bereits bei 24 Mitgliedern. Wie rasant sich der Verein weiter entwickelte, ist an den heute 1315 Mitgliedern mehr als deutlich zu erkennen. Standen vor 50 Jahren noch Laufen und Fußball im Vordergrund, zudem kam 1972 die Damengymnastik hinzu, so ist die Bandbreite für Sportaktivitäten heute enorm groß. Da gehört Schwimmen, Mutter-Kind-Turnen, Turnen für Jugendliche, Aerobic, Tanzen, Basketball, Cheerleader, Kegeln, Leichtathletik und einiges mehr dazu.
1977 wurden erste Vorbereitungen für das Vereinsheim getroffen. 1980 konnte die Einweihung gefeiert werden. „Auch die Philatelisten trafen sich dort im Vorstandszimmer von 182 bis 2009 unter der Leitung von Gunter Werner zu ihrem zackigen Hobby“, betonte Chatenay. „Auch die Ferien vor Ort und die Integrationsarbeit wurde in den Jahren von 1990 bis 1998 im Verein unter der damaligen zweiten Vorsitzenden Annelotte Traub sehr groß geschrieben“, hob Chatenay hervor. Nach 20 Jahren hatte der Verein 266 Mitglieder. Das Sportangebot war so attraktiv, dass nach 30 Jahren der Verein fast 1000 Mitglieder zählte. Nur zehn Jahre später waren es schon 1400. „In den vergangenen Jahren hat sich die Zahl der über 60-jährigen Mitgliedern in den Vereinen laut Sportbund verdreifacht. So wurde 2011 eine Seniorenberaterin, ausgebildet durch den Sportbund, unter Vertrag genommen. So wurde der 60 Plus-Aktiv-Treff gegründet. Wegen des guten Engagements und der vielfältigen seniorengerechten Angebote wurden wir zum seniorenfreundlichen Verein durch den Sportbund und vom Turnverband Rheinland-Pfalz zum seniorenfreundlichen Turnverein ernannt“, zeigte sich Chatenay stolz. Der 50ste Geburtstag des Vereins sei aber nicht nur zu erwähnen. Ebenso zu erwähnen sei das langjährige Bestehen einzelner Abteilungen, wie 40 Jahre Leichtathletik, 30 Jahre Aerobic, 25 Jahre Tanzsport, 10 Jahre Cheerleading sowie in 2012 40 Jahre Damengymnastik.
Zum Schluss seiner Festrede ging der Vorsitzende auf das Vereinsheim ein. In den vergangenen Jahren wurden die Dacheindeckung, die Fenster und die Heiztherme erneuert. In den Sommerferien 2013, durch einen Öko-Check über den Sportbund angeregt, ist ein neuer Sportboden mit Fußbodenheizung und eine Deckenisolierung nach dem Energiesparkonzept eingebaut worden.
Der ehemalige Vorsitzende Wolfgang Breith hielt im Anschluss die Laudatio, nicht zuletzt als langjähriger Weggefährte von Gründungsvater Gunter Werner, der den Verein 25 Jahre leitete und mit viel persönlichem Einsatz prägte. Breith nannte Walter Napp als Mann der ersten Stunde in der Leichtathletik sowie Hans Meyer, damals aktiver Remagener Fußballer, der sich um die Fußballer kümmerte. Auch am PSV Remagen seien die Neuerungen nicht spurlos vorbei gegangen. „Ich kann ihnen heute mit Stolz mitteilen, dass der Postsportverein Remagen bis zum 50. Geburtstag die vielen Neuerungen sehr gut gemeistert hat. Der amtierende Vorstand hat das zurückliegende Jahrzehnt mit Bravour gemeistert“, lobte Breith abschließend.
Den Reigen der Grußworte eröffnete Landrat Dr. Jürgen Pföhler. Er gratulierte zum 50-jährigen und übergab einen Zuschuss zur aktuellen Renovierung von 5.000 Euro sowie die Ehrenurkunde des Kreises Ahrweiler. „Ganz besonders stolz kann der Postsportverein auch auf seine hervorragende Jugendarbeit sein. Fast ein Viertel der Mitglieder sind Kinder und Jugendliche. Gerade in unserer Gesundheits- und Fitnessregion ist es besonders wichtig, auch unsere Jugend für den Sport zu begeistern. Hier leistet der Postsportverein einen unverzichtbaren Beitrag. Es werden wichtige Werte wie Kameradschaft, Verantwortungsbewusstsein und Teamgeist vermittelt. Die intensive Betreuung und Beschäftigung mit den Jugendlichen ist das beste Präventionsprogramm gegen Jugendkriminalität und Drogen überhaupt“, lobte der Landrat. Die Gratulationen der Stadt überbrachte Bürgermeister Herbert Georgi und des Sportbundes und -kreises Sportkreisvorsitzender Fritz Langenhorst. Eine große Ehrung freute sich, Fritz Langenhorst vornehmen zu dürfen. Im Namen des Sportbundes zeichnete er Hans-Werner Thiemann und Anneliese Chatenay mit der bronzenen Ehrennadel des Sportbundes aus.
An Vorsitzendem Walter Köbbing lag es, die Ehrung für 50-jährige Mitgliedschaft vorzunehmen. So wurden Ewald Schäfges, Walter Napp (Gründungsvorstand), Karl-Heinz Kempenich (Gründungsvorstand), Hermann Junker und Hans Meyer ausgezeichnet. Die Ehrung von Matthias Clemens (Gründungsvorstand), Franz Schwiperich (Gründungsvorstand), Erich Bermel, Anton Braun, Matthias Engelhart und Edmund Klapperich für 50-jährige Mitgliedschaft wird nachgeholt.
Nach dem gemeinsamen Abendbuffet und den Ehrungen gratulierte Ortsvorsteher Walter Köbbing für die Remagener Vereine. So richtig in geselliger Runde gefeiert wurde im Anschluss an den offiziellen Jubiläumsteil.
Ehrung: Vorsitzender Günter Chatenay (r.) ehrte (v. l.) Ewald Schäfges, Walter Napp, Karl-Heinz Kempenich, Hermann Junker und Hans Meyer für 50-jährige Mitgliedschaft.Foto:
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