Allgemeine Berichte | 26.04.2014

Dreizehn Maschinisten fahren rund siebzig Einsätze

Fortbildung für Drehleitermaschinisten

(Stehend, v.l.) Alexander Krahe, Carsten Delord, Mayk Patella, Dirk Henkel (Ausbilder) (kniend, v.l.) Carsten Röhrig, Michael Tillmann, Gerold Gadsch.  Privat

Remagen. Auf rund 70 Einsätze im Jahr kommen dreizehn speziell geschulte Drehleitermaschinisten der Feuerwehreinheit Remagen. Jedes Mal, wenn der entsprechend codierte Funkmeldeempfänger, landläufig auch Piepser genannt, auslöst, ist ein Einsatz der im Jahre 2008 in Dienst gestellten Drehleiter erforderlich. An der Beschaffung des 15 Tonnen schweren Fahrzeuges beteiligten sich, neben der Stadt Remagen, auch die Stadt Sinzig und die Verbandsgemeinde Bad Breisig, sodass dieses Rettungsgerät auch hier für den Ersteinsatz rund um die Uhr zur Verfügung steht. Über die integrierte Leitstelle der Berufsfeuerwehr in Koblenz wird die Drehleiter automatisch bei bestimmten Einsatzstichworten mit alarmiert und rückt umgehend zum gemeldeten Einsatzort aus. Typische Einsatzanlässe sind in erster Linie die Menschenrettung bei Bränden und die daran anschließende Brandbekämpfung. Häufig ist die Unterstützung des Rettungsdienstes beim Transport erkrankter Personen zum Rettungswagen oder, allerdings seltener, die Rettung und Bergung aus Schächten und Gruben Anlass einer Alarmierung. Das weite Einsatzspektrum erschließt sich aber auch auf die technische Unterstützung zum Beispiel bei der Verkehrsunfallaufnahme. Hier dient die Leiter, im Rahmen der Amtshilfe, sowohl zur Beleuchtung der Unfallstelle, als auch als erhöhte Plattform zur Fertigung spezieller Fotoaufnahme durch Polizeibeamte und Sachverständige. Um dieses hoch technisierte Spezialfahrzeug, welches bei voll ausgefahrenem Leiterpark immerhin eine maximale Einsatzhöhe von 32 Metern erreicht, fahren und bedienen zu können, war eine intensive Erst-Beschulung der ausgesuchten Maschinisten erforderlich. Zusätzlich findet jedes Jahr eine Fortbildung dieses Personenkreises, welcher mittlerweile um drei zusätzliche Korbmaschinisten erweitert wurde, statt. Die Themen der diesjährigen sechsstündigen Fortbildungen, die an zwei Samstagen stattfanden, lauteten „Brandbekämpfung im Gebäude, vom Korb der Drehleiter aus geführt“ und „Personenrettung aus Schächten“. Als Ausbilder fungierte Oberbrandmeister Dirk Henkel und stellt in diesem Zusammenhang auch eine neue Technik der über den Leiterpark geführten Wasserversorgung vor. Teilnehmer der Fortbildung waren: Alexander Krahe, Guido Lenz, Uwe Lenz, Gerold Gadsch, Michael Tillmann, Christian Bey, Stefan Strang, Carsten Röhrig, Thomas Bögeholz, Horst Brück, Horst Frechen, Carsten Delord. Als Korbmaschinisten waren Mayk Patella, Matthias Slupik und Kai Bandt dabei.

Ausgesuchte Maschinisten lernten in regelmäßigen Beschulungen den Umgang mit der Drehleiter.

Ausgesuchte Maschinisten lernten in regelmäßigen Beschulungen den Umgang mit der Drehleiter.

(Stehend, v.l.) Alexander Krahe, Carsten Delord, Mayk Patella, Dirk Henkel (Ausbilder) (kniend, v.l.) Carsten Röhrig, Michael Tillmann, Gerold Gadsch. Fotos: Privat

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