Allgemeine Berichte | 20.10.2014

Erste heilige Messe des neuen Pfarrers in St. Johannes Nepomuk war für die Kripper Pfarrgemeinde etwas Besonderes

Frank Klupsch zog alle in seinen Bann

Frank Klupsch zog alle in seinen Bann

Kripp. Offiziell war Pastor Frank Klupsch bereits in sein Amt als Remagener und Kripper Pfarrer eingeführt worden. Dennoch war seine erste heilige Messe in St. Johannes Nepomuk für die Kripper Pfarrgemeinde etwas Besonderes. Und für den neuen Pfarrer auch, denn ihm war wichtig, dass er nicht nur die Gemeinde „in Besitz nahm“, sondern die Frauen, Männer und Kinder kennenlernte. Zur Feier des Tages hatte er sein komplettes pastorales Team mitgebracht: Pater Prof. Dr. Bitter, der konzelebrierte, die Gemeindereferentinnen Sabine Gilles und Anita Schneider sowie die Pfarrsekretärinnen Marion Wassong und Gabriele Mansi.

Zum Zeichen der Verehrung inzensierte Pfarrer Klupsch mit Weihrauch das Kreuz und den Altar, bevor er die Gläubigen herzlich begrüßte. Er freue sich sehr, nun auch Pfarrer von Kripp zu sein und sich gemeinsam mit allen auf den Weg zu machen: „Mit allem, was wir glauben, was uns trägt und was uns wert und heilig ist. Stolz können wir sein, weil Gott es uns zutraut, die Zukunft der fünf Gemeinden gemeinsam zu gestalten.“

Michaela Ockenfels trug die Lesung aus dem Buch Jesaja vor: „Ich bin der Herr und sonst niemand. Außer mir gibt es keinen Gott.“ Das Evangelium berichtete von den Pharisäern, die Jesus mit der Frage auf die Probe stellten: „Ist es nach deiner Meinung erlaubt, dem Kaiser Steuer zu zahlen oder nicht?“ In seiner Predigt ging Pfarrer Klupsch auf die kluge Reaktion Jesu ein, der auf die zwei Seiten einer Münze verwies und antwortete: „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist , und Gott, was Gottes ist.“ Heute sei das nicht mehr so eindeutig. Die Euromünzen und -scheine zeigten keine Porträts mehr, sondern abstrakte Muster und Symbole. Das sei die Realität. Mit jedem Geld, das durch die Hand gehe, wird einem „Kaiser“ gedient, der nicht so recht fassbar und doch allgegenwärtig sei. Aber nicht beim Geld, sondern bei vielem, was die Menschen heute machten, hätten sie längst den Überblick verloren, wem gedient wird und und welche Systeme gestützt werden.

In seiner Freiburger Rede habe der emeritierte Papst Benedikt „Entweltlichung“ von der Kirche gefordert. Das bedeute aber nicht, sich aus der Welt zurückzuziehen, sondern das Gegenteil. Die Christen glaubten, dass Gott selbst die menschliche Gestalt angenommen habe in Christus. Gott habe damit die Welt angenommen, nicht, um sie zu lassen, wie sie sei, sondern um sie zu verwandeln.

Der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, Professor Dr. Peter Ockenfels, begrüßte Pastor Klupsch am Ende des Gottesdienstes. Der neue Pfarrer wurde auf einen Stuhl vor den Altar gebeten, während sich viele Kinder und Erwachsene neben ihm aufstellten. Hubertine Klein sagte: „Wenn so viele ganz kleine, kleine und große Menschen sie heute neugierig und fröhlich anschauen, dann können sie ganz sicher sein: Es sind die Kinder, Eltern und Erzieherinnen des katholischen Kindergartens St. Johannes Nepomuk.“ Sie seien gekommen, um Klupsch in ihrer Mitte zu begrüßen. Wenn er etwas über die Menschen in Kripp erfahren wolle, wie sie miteinander umgingen, was ihnen wichtig sei, wofür sie arbeiteten und sich einsetzten, dann soll er in den Kindergarten kommen, denn hier fange Vieles, so ganz im Kleinen, an. Während des Liedes „Du bist uns sehr willkommen, das soll ein jeder sehn“ überreichten die Kinder Blumen an die beiden Priester und die Seelsorgerinnen, die ebenfalls in die Willkommensgrüße eingeschlossen waren.

Der neue Pfarrer wurde auf einen Stuhl vor den Altar gebeten, während sich viele Kinder und Erwachsene neben ihm aufstellten.

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Lena: Diversität ist wichtig: Der Wolf reguliert Überpopulationen ( z.B. Schwarzwild, Rehwild). Für schlecht geschützte Herdentiere sind die Besitzer verantwortlich.
  • Peter 1: Trotzdem ist der Wolf hier vollkommen überflüssig.
  • Walter Miller : Ein verpixeltes Bild von der durch den Wolf getöteten Ziege. Was will man damit ausdrücken ? Das ein Wolf besonders grausam ist ? Er ist ein Geschöpf der Natur - nicht mehr und nicht weniger. Im Gegensatz zu den 467.000 Jägern in Deutschland.
  • Michael Geiger, 56337 Eitelborn: Michael Geiger, Leider kann ich die Losnummern aus der Ziehung vom 28.03.26 im Globus Bubenheim nicht finden.. Warum nicht
  • Dietmar Gläsener: Leider kann ich meine Gewinnlos Nummern , Ziehung vom 28.03.26 im Clobus in KO-Bubenheim nicht abrufen im Internet. Woran liegt es? D. Gläsener, 56237 Nauort
  • S. Bastian: Herr Winkelmann, Sie werden doch ihren eigenen Artikel kennen. Zitat: "Verbandsbürgermeister Jan Ermtraud machte in einer Rede deutlich, dass die Maßnahmenliste einerseits das Ergebnis eines vertrauensvollen...
  • Andreas Winkelmann: Hallo Frau Roth, von "vertrauensvoll" steht nichts im Bericht. Und die veränderte Maßnahmenreihenfolge ist ausdrücklich erwähnt. Gleich zu Anfang ist auf die dem Ratsinformationssystem zu entnehmenden Details verwiesen, wo u..a.
  • Dagmar Both: Guten Morgen Herr Winkelmann, herzlichen Dank für ihre Berichterstattung. Wenn sie von einer vertrauensvollen Abstimmung im Abstimmungsprozess zum Sondervermögen berichten, - dann gilt dies leider nicht für die Freien Wähler.
Dauerauftrag 2025
Innovatives rund um Andernach
Maschinenbediener, Staplerfahrer
Ostergruß
fit für`s Alter?
Kreishandwerkerschaft
First Friday Anzeige März
Rund ums Haus
Unterstützeranzeige
Empfohlene Artikel
EIKE
11

Remagen. Eike kommt leider aus einem Sterbefall. Im Tierheim hat sich die coole Socke sehr schnell zurechtgefunden und solange man ihm hier und da noch zeigt, wo es lang geht, ist er absolut unkompliziert.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die Verkehrssituation an der Aloisius-Grundschule stresst die Anwohnerschaft. Foto: ROB
2266

Immer wieder kommt es zu kritischen „Manövern“: Auch die Stadtverwaltung sieht zunehmende Belastung:

HeimatCheck: Ahrweiler: Eltern-Taxis stressen alle

Ahrweiler. Seit mehreren Jahren steht die Aloisius-Grundschule vor einer wachsenden Herausforderung: dem zunehmenden Verkehrsaufkommen durch sogenannte „Elterntaxis“. Leser von BLICK aktuell berichten, dass sich die Situation trotz wiederholter Hinweise und Appelle bislang nicht verbessert habe. Insbesondere zu den morgendlichen Bringzeiten sowie am Mittag beim Abholen der Kinder kommt es regelmäßig zu kritischen Verkehrssituationen rund um das Schulgelände.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: Adobe Stock
132

Bonn. Am kommenden Samstag (04.04.2026) findet in Beuel und in der Bonner Innenstadt der „Bonner Ostermarsch 2026“ statt. Zu dieser Friedensdemonstration erwarten die Veranstalter rund 500 Teilnehmende. Die Versammlung beginnt um 13:00 Uhr auf dem Mirecourtplatz am Beueler Rheinufer. Von dort aus ist folgender Aufzugsweg vorgesehen:

Weiterlesen

Monatliche Anzeige
Dauerauftrag 2026
Dauerauftrag 2026
Rund um´s Haus
Anzeige Haushaltsauflösungen und Ankauf
Holz Loth-Entsorgung
Alles rund ums Haus
Fahrer gesucht (m/w/d)
Koblenz blüht 2026
Oster-Anzeige
Imageanzeige Dauerauftrag 04/2026
Titel
Rund ums Hause Mayen/Mendig
Osterangebot
Hasenhoppeln & Heimatshoppen
Stellenanzeige mehrere Stellen
Ostergrußanzeige
Feierabendmarkt Bad Neuenahr / o.B. Sponsoring
Titelanzeige