Eifelverein Remagen unterwegs
Grafschafter Wald und Dernauer Weinberge
aus Grafschaft-Ringen
Remagen/Marienthal. Bei herrlichem Wanderwetter startete die Wandergruppe in der Nähe des Marienthaler Klosters die 13 Kilometer Tour. Relikte des ehemaligen Regierungsbunkers und auch die Gedenkstätte Lager Rebstock informierten nachdenklich über Deutschlands jüngste Vergangenheit. Dem Kratzenbach folgend und dem anschließenden Tal erreichte man das sogenannte Holzweiler Kreuz. Nun von Waldwegen und zwischen durch an Sichten konnten Grafschafter Orte, wie Lantershofen, Ringen, Karweiler, Birresdorf, Gelsdorf, Vettelhoven, Holzweiler, Esch und auch Alte Heck, ein kleiner Ortsteil mit ca. achtzehn Wohnhäusern, gesehen werden. Aus diesen Perspektiven war den Mitwandernden die Grafschaft neu. Eine Pause an der Swisttalhütte bei Holzweiler ermöglichte sogar den Kölner Dom in weiter Ferne zu sehen. Nach zweimaliger Querung der Baustraße vom Industriegebiet Gelsdorf nach Dernau ging es abwärts in die Dernauer Weinlagen. In großen Bögen folgte man den Wirtschaftswegen, wo stellenweise wieder tolle Sichten in das Ahrtal begeisterten. So waren auch die bekannten Berge, Krausberg und Steiner Berg, schnell lokalisiert. Mit dem letzten Abstieg erreichte man wieder den Parkplatz, wo noch auffallend die alten Hütten der Dienst- und Wachhunde des Bundesgrenzschutzes standen. Eine Einkehr nahe Walporzheim ließ den Tag gesellig ausklingen.
Auf den Höhen über Marienthal Foto: EV Remagen / Alfred Pohl
Weitere Themen
An der Swisttalhütte Holzweiler Foto: EV Remagen / Alfred Pohl