Junggesellen Oberwinter luden zur viertägigen Kirmes auf den Grundschulhof ein
Hahnekönigswürde mit dem siebten Schlag
Hahnekönig der Junggesellen, Reiner Susok, und Bürgerhahnekönig, René Elbern, mächtig gefeiert
Oberwinter. Einen Riesenbrocken an Arbeit hatten die Oberwinterer Junggesellen um Vorsitzenden Heinz Holthoff mit der Organisation der viertägigen Oberwinterer Traditionskirmes zu bewältigen. Doch wie gewohnt gelang es den Mannen mit den schon silberdurchwirkten Haarschöpfen bestens, dies zu aller Zufriedenheit zu erledigen. Von Junggesellen allerdings ist da wohl eher nicht mehr die Rede, aber von hervorragenden Organisatoren.
Kampf um die Hahnekönigswürde
Unterstützung gibt es schon ein wenig aus den Reihen des Nachwuchses. Denn der saß am Montag beim traditionellen Hahneköppen reihenweise auf den Bänken, verfolgte voller Spannung den Sport mit dem Säbel um die Würde des Junggesellen-Hahnekönigs und feuerte die Aspiranten mächtig an. Der erste Schlag auf den „Hahnehals“ oblag dem Präses der Junggesellen, Pastor Frank Klupsch. Schmunzelnd hatte Junggesellenvorsitzender vor großem Publikum aus der Bürgerschaft selbiges begrüßt. Begrüßt vor allem den weltbesten Hahneköppen-Moderator Fred Jonen, der seine Sache mal wieder mit vollem Einsatz erledigte. Und er sollte gar nicht allzu lange anfeuern müssen, denn schon beim siebten Schlag mit dem Säbel war es Reiner Susok gelungen, die Hahnekönigswürde zu erringen. Mit verbundenen Augen und dem vorherigen „Zielwasser“, das so manchen der Aspiranten zuvor regelrecht schüttelte, war um die Hahnekönigswürde gekämpft worden. Riesig war der Applaus, als mit Reiner Susok der Hahnekönig feststand. Auf den Schultern seiner Junggesellenkameraden wurde der neue Hahnekönig gefeiert. Die Kapelle Seul ließ es sich denn auch nicht nehmen, immer wieder das „Scheißegal, scheißegal, ob de en Huhn bis oder Hahn“ anzustimmen. Unter der Junggesellenfahne legte der neue Hahnekönig Reiner Susok mit seiner Ehefrau und Hahnekönigin Doris den Ehrentanz zur Musik der Kapelle Seul aufs Parkett. Der Jubel war den beiden sicher, ebenso wie einige Zeit später dem neuen Bürgerhahnekönig René Simon Elbern. Der junge Junggeselle ist zudem auch der Fähnelschwenker der Wölle-Junggesellen.
Festzug zum Festzelt
Vorausgegangen war dem Hahneköppen der Festzug am späten Vormittag. Während des Festzuges war am Rathaus und am Haus Franziskus ein Zwischenstopp eingelegt worden, um zu Ehren des Ortsvorstehers Norbert Matthias sowie den Bewohnern des Hauses Franziskus das Fähndel zu schwenken. Zum Abschluss der viertägigen Laurentius-Kirmes feierten die Junggesellen am Montagabend gemeinsam mit der Schützenbruderschaft Sankt Sebastianus den Königsball im Festzelt. Mit einem Festzug wurden das Hahnekönigspaar Reiner und Doris Susok, Bürgerhahnekönig René Simon Elbern, Schützenkönig Patrick Assenmacher, der Kaiser der Könige Werner Klotz und Bürgerkönigin Nicole Kostrewa ins Festzelt geleitet. Nach der offiziellen Vorstellung spielte die Kapelle „Little Jukebox“ erneut zum Tanz auf, um gemeinsam den Abschluss der Laurentius-Kirmes zu feiern.
Der neue Hahnekönig Reiner Susok wurde stark umjubelt.
