TC Goldene Meile
Halbzeit in der Rheinlandliga
Der Aufsteiger, das Wendlandt-Team, ist mit dem vierten Platz zufrieden
Remagen. „Der vierte Platz in der Tabelle der Rheinland-Liga ist für uns als Aufsteiger ein gutes Ergebnis“, sagt der Mannschaftsführer der 65er Herren, Walter Wendlandt. So ziemlich ausgerechnet hat der Coach diesen Tabellenplatz bis zur Halbzeit der Medenrunde. Einen furiosen Auftakt hatten die 65er-Mannen des TC Goldene Meile direkt im ersten Spiel. Ein 11:3 gegen Idar Oberstein stand eigentlich nicht auf der Liste der Remagener Cracks. Das gab Auftrieb, zumindest im Clubheim bei der Nachbesprechung. Im zweiten Spiel mussten die Spieler mit Gerd Fröhlich, Manfred Bröking, Rolf Plewa, Kiki Schumacher und Manfred Möser in die „Pampa“ nach Wissem. Hoch oben an der Sieg sollte zumindest ein Punkt geholt werden, so Rechenkünstler Wendlandt.
Der Tennisgott war aber anscheinend am Rhein geblieben. Gleich drei Einzel gingen im Matchtiebreak verloren, lediglich Bröking und Möser retteten im Doppel die Ehre der Truppe. „Knapper kann man nicht verlieren“, zeigte sich der Spielführer nicht ganz zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. Umso mehr hieß es im dritten Spiel aufpassen. Mindestens ein Punkt muss her gegen die Spieler aus Langenlohnsheim bei Bad Kreuznach, gab Wendlandt die Losung aus, um nicht in den Abstiegsstrudel zu geraten.
Die Langenlohnsheimer hatten gegen Wissem unentschieden gespielt, also musste das Klassenziel erreichbar sein. In die Halle musste wegen der schlechten Außenwitterung ausweichen. Fröhlich und Bröking waren an eins und zwei chancenlos gegen die überaus starken Gegner
. An drei und vier gelang es aber Plewa und Schumacher mit guten Ergebnissen dem Gegner jeweils einen Punkt abzutrotzen Doppel eins Fröhlich/Schumacher machte dann auf zwei gesetzt alles klar für das Unentschieden.
Klassenziel erreicht, bei Halbzeit vierter Platz, Wendlandt geht gelassen in die Rückrunde. Beim nächsten Spiel gegen Güls, dem Klassenprimus, wird es zwar wohl eine „Klatsche“ geben, doch in den folgenden zwei Spielen wollen die TC-Spieler dann noch Punkte einfahren, um den Klassenerhalt zu erreichen.
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