Allgemeine Berichte | 16.02.2015

Charmante Möhneschar um Obermöhn Ingrid Efferz stürmte das Remagener Rathaus

Jede Menge Frauen-Power

In Anbetracht der starken Frauen-Präsenz blieb Bürgermeister Georgi nichts anderes übrig, als Obermöhn Ingrid Efferz seinen Obolus zu überreichen. AB

Remagen. Mit Schirm, Charme und Spitzebötzje und vor allen Dingen mit jeder Menge Frauen-Power eroberte am Weiberdonnerstag die holde Möhneschar um Obermöhn Ingrid Efferz das Rathaus in Remagen. Mit dabei waren die Möhnegruppen mit dem Möhne-Elferrat, den Nachtjacken, den Stippeföttche, den Top 7, der Gruppe Marlene, den Höppe-Mötzjer, den Montags-Möhnen und die Sternschnuppen.

Holde Weiblichkeit in Begleitung

Bei so viel Frauen-Power waren natürlich auch die Remagener Kinderprinzessin Cheyenne I. Oliveira. Begleitet wurde die holde Weiblichkeit von einer ganzen Reihe Formationen. Ob die KG Narrenzunft mit Elferrat und Senatoren, die Prinzengarde oder die Gruppe Kinder- und Jugendkarneval, die aktiven Karnevalisten ließen sich das närrische Spektakel der Rathausstürmung in Remagen nicht entgehen. Bürgermeister Herbert Georgi ließ sich nicht lange bitten und überreichte der Obermöhn Ingrid Efferz seinen Obolus. Als Koch verkleidet, betonte er, dass er natürlich am Weiberdonnerstag der Untertan sei, und für seine Frau koche. Doch die Möhne sollten bitte um 18 Uhr ihre Möhnesitzung beenden, damit seine Frau nach Hause kommen und spülen könne, ulkte der Mann aus dem Rathaus.

Fähndelschwenkerin Linda

Die Möhne quittierten dies mit „Niemals!“. Der Bürgermeister konterte: „Dann bleibt der Spül eben bis morgen stehen“. Doch ein schmucker Gardeoffizier zog auf den Rathaustreppen die Aufmerksamkeit auf sich. Er entpuppte sich als „Verteidiger des Glaubens“, Pastor Frank Klupsch, der herzlich und mit launigen Worten zur Narrenmesse am Sonntagmorgen in die Pfarrkirche einlud. Kostümierte Jecken seien herzlich willkommen. Er versprach für seine Predigt: „Man darf über alles reden, nur nicht über zehn Minuten“. Den tosenden Applaus der Narren hatte er auf seiner Seite. Als Fähndelschwenkerin verdiente sich Linda Jäger ihre Meriten und im Anschluss tanzten die Stippeföttche ihren Stippeföttche-Tanz. Für den zweiten Durchlauf fischten sie sich die übrig gebliebenen Männer von der Rathaustreppe, darunter natürlich den Bürgermeister und Pastor Frank Klupsch.

Mädels zogen durch die Stadt

In diesem Jahr gab es beim Stippeföttche-Tanz sogar noch eine Zugabe, damit auch die Männer in den Genuss des Tanzens kamen, die frühzeitig den Rückzug angetreten hatten.

Nach einem gemeinsamen Schunkeln machte sich die riesige Mädelsschar auf zum Umzug durch Remagen, bevor am Nachmittag die tolle Möhnesitzung im Foyer der Rheinhalle gefeiert wurde

.

Als Fähndelschwenkerin verdiente sich Linda Jäger ihre Meriten.

Als Fähndelschwenkerin verdiente sich Linda Jäger ihre Meriten.

In Anbetracht der starken Frauen-Präsenz blieb Bürgermeister Georgi nichts anderes übrig, als Obermöhn Ingrid Efferz seinen Obolus zu überreichen. Fotos: AB

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