Allgemeine Berichte | 30.04.2026

Erfolgreiche JuLeiCa-Schulung

JuLeiCa Schulung im Jugendbahnhof Remagen: Ausbildung für neue Jugendgruppenleiterinnen

10 neue Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter unterstützen das Team des Jugendbahnhofes Remagen.

Remagen. Im Zeitraum vom 7. bis 10. April fand im Jugendbahnhof Remagen eine JuLeiCa-Schulung statt, an der zehn Jugendliche teilnahmen.

Ziel der Ausbildung war es, die Jugendlichen zu befähigen, als Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter Verantwortung zu übernehmen, Kinder und Jugendliche sinnvoll zu betreuen und aktiv an Projekten mitzuwirken.

Die Inhalte der Schulung deckten ein breites Spektrum ab und wurden praxisnah vermittelt, sodass die Teilnehmenden sowohl theoretische Grundlagen als auch konkrete Handlungskompetenzen erhielten.

Ein Thema bildete die Kommunikation. Hier lernten die Jugendlichen, wie wichtig klare, respektvolle und situationsangepasste Kommunikation ist – sowohl im Umgang mit Kindern als auch innerhalb des Teams. Durch Übungen und Feedbackrunden entwickelten sie ein besseres Gespür dafür, wie man Konflikte früh erkennt, anspricht und konstruktiv löst. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den rechtlichen Grundlagen und der Aufsichtspflicht. Die Teilnehmenden bekamen einen Überblick über relevante rechtliche Rahmenbedingungen, Sicherheitsaspekte und Verantwortlichkeiten, die mit der Tätigkeit als Gruppenleitung verbunden sind. Dabei wurde deutlich, wie wichtig eine klare Dokumentation, verlässliche Risikoeinschätzungen und das Einhalten von Regeln zum Schutz der Teilnehmenden sind.

Im Bereich der Methoden wurden verschiedene Ansätze zur aktiven Lern- und Gruppenarbeit vorgestellt. Die Jugendlichen übten den Einsatz von methodischen Bausteinen wie sich wiederholende Rituale, Gruppenphasen-Modelle und formatspezifische Methoden, um eine inklusive und motivierte Atmosphäre zu schaffen. Methodenvielfalt war auch bei der Projektarbeit gefragt: Die Teilnehmenden lernten, Projekte zu planen, zu strukturieren, zu dokumentieren und zu evaluieren – von der Ideengenerierung bis zur Umsetzung und Reflexion.

Ein weiteres zentrales Thema war die Partizipation.

Die Jugendlichen lernten, Partizipation ernst zu nehmen, Mitbestimmungsmöglichkeiten zu schaffen und die Stimmen aller Gruppenmitglieder zu integrieren. In diesem Zusammenhang stand auch die Zusammenarbeit mit dem Kinderschutzbund Ahrweiler im Fokus, der den Inhaltsbereich Kinderrechte betonte. Hier wurden zentrale Rechte von Kindern erläutert und darauf eingegangen, wie Gruppenleitungen diese Rechte im Alltag respektieren und fördern können.

Die Schulung behandelte zudem die Rollen in einer Gruppe. Die Teilnehmenden reflektierten unterschiedliche Rollen und entwickelten Strategien, Rollen flexibel zu verteilen, um demokratische Strukturen zu stärken und Vertrauen innerhalb der Gruppe zu fördern. Im kreativen Bereich standen Kunst und Kreatives sowie Rollenspiele auf dem Programm. Durch kreative Aufgaben, szenische Übungen und Improvisation lernten die Jugendlichen, sich spontan auf Situationen einzustellen, Empathie zu stärken und aufmerksamkeitsgesteuerte Lernmomente zu gestalten.

Insgesamt zeigten sich die Teilnehmenden während der vier Tage engagiert, offen und lernbereit. Die Mischung aus theoretischer Vertiefung, praktischen Übungen, Gruppenreflexion und kreativen Methoden ermöglichte ihnen, sich sicherer in ihrer zukünftigen Rolle als Gruppenleiter zu fühlen. Am Ende der Schulung erhielten die Jugendlichen eine fundierte JuLeiCa-Ausbildung, die sie gut auf die verantwortungsvolle Tätigkeit in der Jugendarbeit vorbereitet.

10 neue Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter unterstützen das Team des Jugendbahnhofes Remagen. Foto: Annette Lehmann

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Julia Doll : Lieber Roman, ja absolut, sehe ich ganz genauso
  • Roman Bermel: Hallo Julia. Du hast vollkommen recht. Ich habe lange bei euch gearbeitet und bin auch heute noch in der Grundschule unterstützend tätig. Ich kann nicht feststellen, dass weniger Unterstützung notwendig ist, eher das Gegenteil ist der Fall.
  • Ignaz Wrobel: Bedauerlich und fragwürdig finde ich, dass offenbar nicht die konstruktive Mitarbeit (!!!) in kommunalen Gremien zur grundlegenden Mitwirkung bei solchen Entscheidungen gesucht wird. Ich würde mich...
  • W. Harkort: Danke für diesen Kommentar. Gab es auch Einwendungen wegen seltener Ameisen? Irgendwann in naher Zukunft werden diese Leute ihre Entscheidung bereuen. Dann ist es aber zu spät.
  • Walter Knieps: Warum erst jetzt ?!?!
Ralf Schweiss
Dauerauftrag 2026
Anzeige Haushaltsauflösungen und Ankauf
Dauerauftrag Imageanzeige
Gesundheit im Blick
Handwerker im Außendienst
Minijob
Gesundheit im Blick
Gegengeschäft
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
Meckenheim geht beim Fußverkehrs-Check mit, von links: Christoph Overs, Leiter der Geschäftsstelle und der Koordinierungsstelle Zukunftsnetz Mobilität NRW Rheinland, die städtische Mobilitätsmanagerin Liena Humke, Umweltplanerin und Mobilitätsmanagerin Nele Allerchen, Bürgermeister Sven Schnieber und der Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW Oliver Krischer. Foto: go.Rheinland GmbH / Smilla Dankert
7

Fußverkehrs-Check NRW 2026: Meckenheim ist dabei

Die Apfelstadt wurde vom Ministerium als Teilnehmerin ausgewählt

Meckenheim. Es ist die umweltfreundlichste Fortbewegungsart der Welt. Deshalb soll das Gehen in Meckenheim nun mehr Aufmerksamkeit bekommen: Beim landesweiten Wettbewerb um einen professionellen „Fußverkehrs-Check“ wurde Meckenheim vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Zukunftsnetz Mobilität NRW als teilnehmende Stadt ausgewählt.

Weiterlesen

Symbolbild.
9

Odendorf. In Odendorf wurde eine Absackung der Fahrbahn und Bürgersteige im Bereich der Hausnummern 14 bis 21 in der Odinstraße festgestellt. Um die Ursache dieser Absackung zu ermitteln und entsprechende Reparaturen durchzuführen, ist eine Vollsperrung der Odinstraße in diesem Abschnitt vom 04. bis 08. Mai erforderlich.

Weiterlesen

Die Unfallstelle auf der B327.
199

Die verunglückte Fahrerin soll einen weiteren PKW überholt haben

30.04.: Tödlicher Unfall auf der B327 - Zeugen gesucht

Gödenroth. Im Zuge der Ermittlungen zum schweren Verkehrsunfall auf der B327 haben sich Hinweise auf zwei bisher unbekannte Fahrzeugführer ergeben, die wertvolle Informationen zum Unfallhergang liefern könnten.

Weiterlesen

Dauerauftrag
Dauerauftrag 2026
Dauerauftrag 2025
Hausmeister, bis auf Widerruf
Anzeige Sonderpreis wie vereinbart
Titelanzeige
Kreishandwerkerschaft
Familienfest freiwillige Feuerwehr Ringen-Bölingen am 01.05.26
Industriemechaniker
Erzieher
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr
Innovatives rund um Andernach
Gesundheit im Blick
Servicemitarbeiterin
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr
SB Wahlen
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr