Der Sinziger Weinsommer hat das Zeug zur Kultveranstaltung
„Kein Stress keine Hektik, Lebensfreude pur“
Sinzig. Entspannte Leichtigkeit an fast schon tropischen Sommerabenden und Unterhaltung und kulinarische Genüsse vom Feinsten: Ein grandioser Doppelpack aus der 2. Auflage des RheinMeile-Konzertes und dem Sinziger Weinsommer lockte am Freitag und Samstag Sinziger und Besucher in Scharen auf den Kirchplatz.
Weit über 600 Musikfreunde feierten am Freitag ausgelassen bis Mitternacht den musikalischen Schlussakkord mit Gipsy-Swing von Lulo Reinhardt und fast 500 ließen dann am Samstagabend beim Sinziger Weinsommer die Seele baumeln.
Dabei beweist sich der Sinziger Kirchplatz als eine tolle Kulisse, die keinerlei Vergleiche zu scheuen braucht.
Und die Begeisterung des grandiosen RheinMeile Konzertes trug dann auch hinein in den Samstagabend mit dem Sinziger Weinsommer. Diese relativ neue Veranstaltung hat sich in Sinzig bestens etabliert und alle mal das Zeug zu einem Kultevent. Das Sitzplatzangebot war um zahlreich Stroh- und Heuballen erweitert worden. Und viele Besucher und Sinziger hatten auf dem Kirchplatz wohl ein Wochenendticket gebucht. Ganz entspannt und ganz genussvoll wurden auf dem Kirchplatz edle Tropfen genossen. Ob von Newcomern wie dem Weingut Kurth aus Bachem, oder den Mayschosser Jungs „Josten und Klein“, die Wingerte an der Ahr und Leutesdorf am Rhein bewirtschaften. Oder etablierten Weingütern wie Nelles oder Försterhof von der Ahr, dem Weinheimer Hof von der Nahe oder dem Weingut Jülich aus der Pfalz. „Les Olives“ und die Lesezeit“ aus Sinzig waren ebenfalls vertreten. Die Hintergrundmusik lieferte Peter Seiler und sein Piano. „Kein Stress keine Hektik, Lebensfreude pur“ stand sozusagen über dem gelungenen Weinabend. Dies galt auch für „Aktiv für Sinzig“ und die Stadt Sinzig als Veranstalter, die konsequent die Zusammenarbeit mit dem Veranstaltungsservice von Michael Schuch gesucht hatten. Benno Schneider von der Lesezeit und Harald Monschau vom Maranatha, konzeptionellen Väter des Weinsommers machten sich mit Mikro bewaffnet auf zum kleinen Plausch mit den Winzern. „Einfach nur Klasse“, beurteilten die Besucher den Weinsommer und das gesamte bemerkenswerte Doppelpack und forderten Wiederholung und mehr.
