Allgemeine Berichte | 11.11.2013

Martinszug in Oberwinter

Kinderaugen leuchteten mit den Laternen um die Wette

Fast alle Oberwinterer Kinder hatten ihre Martinslaternen selbst gebastelt. AB

Oberwinter. Wochenlang hatten sie ausgeschnitten, geklebt, Transparentpapier eingesetzt und vieles mehr, um eine tolle Martinslaterne zu basteln. Am vergangenen Freitag war es dann soweit: Die Oberwinterer Kinder zogen im Martinszug durch die Straßen und Gassen.

Glücklicherweise hatte kurz vor dem Umzug den heftige Regen aufgehört, sodass es nur ein wenige nieselte und die Laternen nicht durch Regenschirme verdeck waren.

Voller Stolz trugen die Kinder ihre farbenprächtigen, hell erleuchteten Laternen. Allen voran hatte die Feuerwehr die Zugwege abgesichert. Zahlreiche ehrenamtliche Vereinsvertreter sorgten für die Zugbegleitung, und Sankt Martin, alias Sabrina Kür, mit breitem rotem Mantel und Helm hoch zu Ross führte den Martinsumzug an. Mit Ehrfurcht wurde er von den Kindern bestaunt. Was besonders auffiel, war, dass es fast keine gekauften Martinslaternen gab, denn die Kinder hatten tüchtig gebastelt, wodurch wirklich jede Laterne ein Unikat war. Schier unglaublich breit war die Palette der Farben und Formen. Ob kleine Enten, ob Häuschen, Kirchen, Bienen, Kürbisse, Blumen - die Eltern, Erzieherinnen in den Kindergärten und Lehrerinnen in den Schulen hatten sich gemeinsam mit den Kindern die schönsten Motive für eine Martinslaterne einfallen lassen. Hunderte Kinderaugen leuchteten mit den Martinslaternen regelrecht um die Wette.

Schön geschmückt hatten die Anwohner mit brennenden Kerzen und Fackeln ihre Häuser, sodass für die Kinder der Martinsumzug zu einem wahrhaft leuchtenden Erlebnis wurde. Und damit die Martinslieder kräftig gesungen werden konnten, wurden die Kinder vom Tambourcorps Oberwinter, vom Spielmannszug Rheinklänge Remagen und von jungen Musikern aus Oberkassel zum Mitsingen animiert. Mit dabei beim Martinszug waren neben den Kindergarten- und Schulkindern auch zahlreiche Eltern und Großeltern mit Kleinkindern, die sich dieses Ereignis nicht entgehen lassen wollten.

Und natürlich gehört zu einem Martinszug auch das Abbrennen eines Feuers. Höhepunkt des Martinszugs in Oberwinter war das Abbrennen des mächtigen Martinsfeuers auf dem Schulhof, bevor die Kleinen aus den Händen von Sankt Martin ihren Wecken entgegen nehmen konnten.

Sankt Martin, alias Sabrina Kür, führte den Fackelzug durch den Hafenort an.

Sankt Martin, alias Sabrina Kür, führte den Fackelzug durch den Hafenort an.

Fast alle Oberwinterer Kinder hatten ihre Martinslaternen selbst gebastelt. Fotos: AB

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