Pfarreiengemeinschaft Remagen feiert Beginn des Kirchenjahres 2014/2015
Langsam zunehmendes, lebendiges Licht
Remagen. Der Beginn des neuen Kirchenjahres 2014/2015 wurde in allen Remagener Pfarreien mit der Feier des ersten Advents begonnen. Als äußeres Zeichen der Vorbereitungszeit auf das Weihnachtsfest wurden die Adventskränze gesegnet. Pfarrer Klupsch sagte im Hochamt: „Das Licht der Kerzen auf dem Adventskranz sei ein lebendiges, warmes Licht. Langsam zunehmend von der ersten bis zur vierten Woche des Advents scheine der Adventskranz immer heller, bis sein Licht schließlich einmünde in das Lichtermeer des Christbaumes“.
Thema der Predigt war das neue Kirchenjahr, das keine Monate oder Jahreszeiten kennt. Stattdessen bestehe es aus wiederkehrenden Festkreisen und Festtagen. Sie beschreiben das Leben und Wirken Jesu von seiner Geburt bis zu seinem Tod und seiner Auferstehung. Was von vielen als ein immer gleicher Ablauf, fast wie in einem Hamsterrad der Feste und Feiern erlebt werde, sei eigentlich der Rhythmus einer Vertiefung des Glaubens, der sich immer mehr verdichte, wenn die Christen sich darauf einließen, sagte Pfarrer Klupsch. Die Zeiten des Kirchenjahres erinnerten die Christen aber auch an Gottes Werke und Menschen, die für Jesus wichtig waren oder seinen Worten folgten. Darum gehe es auch im Advent, sich auf den Weg zu machen mit und zu Gott und sich an seinen Worten zu orientieren. In der Remagener Pfarrkirche feierten die Kinder einen eigenen Wortgottesdienst, der von Christa Lenz und Tanja Wahl gestaltet wurde. Vor dem Schlusssegen sangen sie ein schönes Adventslied, das nicht nur den Remagener Pfarrer, sondern auch die zahlreich versammelte Gemeinde begeisterte. Der Pastor dankte den Kindern und schlug ihnen vor, sich für den Advent etwas Besonderes vorzunehmen, was Gott erfreut, wie etwa ein Gebet am Adventskranz.
