Allgemeine Berichte | 29.05.2013

Die Palästinenserin Faten Mukarker erzählt aus ihrem Alltag

„Leben und Alltag in Palästina/Israel“

Veranstaltung am 5. Juni im Kath. Pfarrheim St. Peter in Sinzig

Sinzig. Unter diesem Titel wird die Palästinenserin Faten Mukarker aus ihrem Alltag berichten am Mittwoch, 5. Juni, um 19.30 Uhr im Kath. Pfarrheim St. Peter, Sinzig, Zehnthofstraße 9. Veranstalter: frauen&frauen und die Katholische Erwachsenenbildung im Dekanat Remagen-Brohltal.

Der Eintritt ist frei. Nähere Informationen bei Dekanatsreferent Wolfgang Henn, Tel. (0 26 36) 8 09 77 11.

Die Palästinenserin Faten Mukarker hat einen Traum: Sie wünscht sich, dass der „graue Beton der Mauer“ verschwunden ist, bevor ihre kleine Enkelin begreift, was es damit auf sich hat. Faten Mukarker ist christliche Palästinenserin und lebt in Beit-Jala bei Bethlehem - und damit direkt an der Mauer, die Israel vom Westjordanland abgrenzt.

Faten Mukarker erzählt von den ganz alltäglichen Problemen, etwa wenn sie stundenlang an den Checkpoints warten muss, um die Grenzen zu passieren. Oder wie das ist, wenn im Haus einer Großfamilie die Toilettenspülung nicht funktioniert, weil die Wassertanks leer sind. Die Palästinenserin, die seit vielen Jahren als Friedensaktivistin immer wieder in Deutschland unterwegs ist, wird aber auch sehr grundsätzlich über den Konflikt sprechen. Ihr Vortrag ist geprägt von Verständnis für beide Völker, Israelis wie Palästinenser.

Die orthodoxe Christin tritt für einen gerechten Frieden ein, und sie ist trotz aller Erfahrungen von Gewalt und Hass nicht mutlos.

In ihrem Vortrag wird sie dies näher erläutern. Im Anschluss an den Vortrag können Fragen gestellt werden. Die Veranstaltung wird einen guten Eindruck vom Alltag in Palästina/ Israel vermitteln und den Besuchern Möglichkeiten aufzeigen, zu einem Frieden beizutragen.

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