Allgemeine Berichte | 17.06.2013

Kunst und Kunsthandwerk erobert Remagen

Malerei, Schmuckdesign und mehr

Im Rahmen des LebensKunstMarktes zeigten sich die Straßen als buntes Mekka

Der Schmied führte in sein Handwerk ein.AB

Remagen. Weit über 230 Künstler, Kunsthandwerker und Künstlergruppen aller Sparten verwandelten die Remagener Innenstadt auch bei der elften Auflage des LebensKunstMarktes, in eine einzige große Kunstgalerie. Auch dieses Jahr hatten die Organisatoren, die Stadt Remagen mit Wirtschaftsförderer Marc Bors und Günter Balas, sowie die Werbegemeinschaft „Remagen mag ich“ mit Vorsitzendem Volker Thehos und „Kreative Konzepte“ mit Volker Thehos wieder großes Augenmerk auf ein qualitativ hochwertiges Angebot gelegt: Kunst vom Feinsten präsentiert in einer lockeren Urlaubsatmosphäre. Wie im vergangenen Jahr war der Anteil der Künstler deutlich gesteigert worden. Sehr gut kam wieder die hochwertige Zeltgalerie auf dem neu gestalteten Platz im Historischen Dreieck zwischen Rathaus und Pfarrkirche an der Römermauer an. Fast 20 ausgesuchte Künstler und Künstlerinnen präsentierten hier ihre Exponate. Auch in der direkt angrenzenden Kulturwerkstatt im Alten Jugendheim hatten Künstler im großen Saal ihre Werke ausgestellt, ebenso wie die Künstlergruppe Art am Rolandsbogen. Mit großer Zahl waren auch weitere in Remagen tätige Künstler- und Künstlerinnen mit von der Partie. Ob die Ateliers und Galerien wie Artspace K2 und das Europäische Kulturzentrum Rosemarie Bassi, die hochkarätige Ausstellungen präsentierten, oder die Künstlergruppen wie RheinArt, die sich in diesem Jahr dem Thema „Horizonte“ künstlerisch gewidmet hatten, ob das Künstlerforum Remagen in der Villa Heros, wo die Künstler in ihren Ateliers ihre Werke präsentierten und der BBK neue Künstler zeigte, der Kunstraum Remagen mitte oder der Modern Art Showroom, wo Werke zum Thema „Unterwegs“ präsentiert wurden, überall wurden auch die Werke der Mitglieder der einzelnen Künstlergruppen der Öffentlichkeit vorgestellt. Als neue Galerien präsentierten sich die Wohnraumkunst von Martine Seiberg-Raken in der Bachstraße 8 und die Galerie von Molly Noebel in der Marktstraße 84. Mit dabei war auch wieder das Arp-Museum, das umfangreiche Informationen bot. Mit dabei waren auf dem Marktplatz auch wieder zahlreiche Kinder, die sich das Angebot, selbst künstlerisch in Kinderkunst-Aktionen aktiv zu werden, nicht entgehen ließen. „Wir werden darum beneidet, kaum mehr Leerstände in der Remagener Innenstadt zu haben. Wir haben aber ebenso Anfragen von Künstlern, die sich in Remagen ansiedeln wollen“, zeigte sich Marc Bors überaus begeistert. Bei einer so hohen Beteiligung präsentierte sich Remagen wie eine riesige „Galerie“. Wohin das Auge blickte, war Kunst oder Kunsthandwerk zu sehen. Während die Künstler ihre Werke überwiegend in der Kirchstraße, sowie in Gemeinschaftsausstellungen in der Villa Heros hinter dem Rathaus, in der Kulturwerkstatt, bei Art am Rolandsbogen, im katholischen Pfarrzentrum, in der Galerie Rosemarie Bassi, in der Galerie Artspace K2, auf dem Parkplatz hinter dem Rathaus sowie in der Kirchstraße vor den Toren der Pfarrkirche Sankt Peter und Paul präsentieren, hatten die Kunsthandwerker in der Bachstraße, der Marktstraße und im Anschluss an den Markt der Provence in der Josefstraße bis über den kompletten Parkplatz auf der Grabenstraße ihre Stände. Doch auch hier waren zwischendrin Künstler zu finden. Die Bandbreite von Kunst und Kunsthandwerk präsentierte sich erneut enorm groß und so manchem Künstler konnten die Festgäste beim kreativen Schaffen über die Schulter blicken. Ob Öl- oder Aquarellmalerei, ob Skulpturen oder Wandmalerei, ob Photografik oder Acrylmalerei, ob Glasobjekte oder Schmuckdesign, ob Installationen oder Keramik, ob Zeichnungen oder Patchwork, ob Collagen oder Aktmalerei, die Kunstfreunde waren einfach nur begeistert, von der Vielfalt künstlerischen Schaffens. Enorm präsentierte sich auch bei der elften Auflage des LebensKunstMarktes für tausende Gäste die Auswahl an Kunsthandwerk. Sehr begeistert zeigte sich auch Wirtschaftsförderer Marc Bors, der betonte, dass die Qualität von Kunst und Kunsthandwerk nochmals habe gesteigert werden können. So kamen die Kunstinteressierten beim LebensKunstMarkt wieder ganz auf ihre Kosten. Zum LebensKunstMarkt kommen Menschen aus nah und fern aufgrund der Vielfalt von Kunst und Kunsthandwerk sowie aufgrund des mediterranen Flairs. Doch nicht nur die Innenstadt präsentierte sich voll mit Menschen. Auch an der herrlichen Rheinpromenade war kaum mehr ein Platz zu ergattern.

Remagens Straßen verwandelten sich in ein Mekka der bunten Vielfalt.

Remagens Straßen verwandelten sich in ein Mekka der bunten Vielfalt.

Der Schmied führte in sein Handwerk ein.Fotos: AB

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