64. Weinfest Remagen
Musikalische Vielfalt im idyllischen Weindorf
Weinregentinnen von Rhein und Ahr begeisterten das Publikum am Sonntag
Remagen. Jung und Alt tummelten sich auch am Sonntag in der Remagener Innenstadt und im Weindorf vor den Toren des Rathauses. Auf dem Markplatz herrschte schon ab Mittag Musik pur. Eröffnet wurde das musikalische Programm durch ein Platzkonzert des Musikkorps der Remagener Stadtsoldaten unter Regimentskapellmeister Frank Weiss. An den Weinständen herrschte schon Hochbetrieb. Ausgiebig wurde den guten Weinen zugesprochen und reißenden Absatz fanden auch die Imbisse, mit denen die Remagener Vereine ihre Gäste verwöhnten.
Sehr gut kamen die süßen Variationen von Kuchen und frischgebackenen Waffeln an , die die Mütter der Minimajoretten des Remagener Stadtsoldatenkorps anboten. Auch die Reibekuchen des SVR fanden wieder dankbare Abnehmer. Hier war die Nachfrage so reichlich, dass Besucher auch schon mal Schlange stehen mussten. Die heiß geliebten Kartoffelstäbchen und natürlich auch die Bratwurst gab es wieder im Stadtsoldaten-Imbiss und dankbar zeigte sich das Publikum darüber, dass es an den anderen Weinständen auch Brezeln, Käse, Schmalzbrote und weitere kleine Leckereien für auf die Hand zum Gläschen goldenen Weines gab. Reißenden Absatz fanden auch die herzhaften Flammkuchen bei der Feuerwehr. So versammelten sich Jung und Alt vor den Toren des Rathauses.
Und war das Tanzparkett mal nicht von eifrigen Tänzern und Tänzerinnen belegt, so nutzte der Nachwuchs das Parkett, um es den Großen gleich zu tun oder die eine oder andere Turnübung vorzuführen. Natürlich vor Publikum, das verstand sich von selbst.
Sehr beliebt war besonders beim Nachwuchs auch der Brunnen mitten auf dem Marktplatz. Ließ es sich an seinen Füßen doch gut sitzen und das Geschehen im Weindorf beobachten.
Am frühen Sonntagnachmittag begeisterten musikalisch das Tambour- und Fanfarenkorps Blau-Weiß Unkelbach, unterstützt durch die Musiker der Kripper Fente. Tosenden Applaus gab es immer wieder für die Musiker.
Hoher Besuch von außerhalb
Am Nachmittag konnten sich die Weinfestgäste über hohen Besuch freuen. Nach und nach waren aus den benachbarten Weinhochburgen von Rhein und Ahr die Weinmajestäten gekommen, um der Remagener Weinkönigin Janina Filla zu ihrem Amt zu gratulieren. Verkehrsamtsleiter Martin Tillmann begrüßte aus Leutesdorf Weinkönigin Kerstin I. Reissdorf mit ihren Pagen und Weingott Torsten aus Rheinbrohl und Hammerstein Weinkönigin Miriam in Begleitung von Carl Wilkes, aus Bad Hönningen Weinkönigin Jacqueline II. mit ihren Prinzessinnen, aus Dattenberg Weinkönigin Marion I. mit ihren Ehrendamen, aus der alten Herrlichkeit Erpel Weinkönigin Jessica mit Weinprinzessinnen und Bacchus Andreas mit den Bacchantinnen sowie den ersten Vorsitzenden der Freunde des Erpeler Weinfestes Werner Hennecker, aus Rhöndorf Weinkönigin Maren mit ihren Weinprinzessinnen und von der Ahr die Weinkönigin aus Heimersheim Vanessa mit Hofdame Elena. Für alle Majestäten gab es dann zur Überraschung ein ganz besonderes Blumenangebinde aus den Händen von Ortsvorsteher Walter Köbbing.
Alle Majestäten sprachen kleine Grußworte. Und auch der Nachwuchs bewunderte die vielen Weinköniginnen und Weinprinzessinnen in ihren farbenprächtigen Kleidern. Im Anschluss gab es bis in den späten Abend stimmungsvolle Klänge von den Rhein-Ahr-Spatzen. Und nicht nur auf dem Marktplatz, sondern auch in den umliegenden Gaststätten herrschte reger Betrieb. Die Anbieter von kulinarischen Genüssen mussten ganz schön die Hände fliegen lassen, um ihre Gäste zu verwöhnen. Waren am Samstag und Sonntag sehr viele Gäste von außerhalb zu sehen, und auch von der Rheinpromenade zogen die Gäste scharenweise zum Marktplatz, so war der Weinfestmontag der Tag der Bürger der Stadt Remagen.
Zum Festausklang sorgte das Duo Achim & Michael, wie schon am Freitagabend für beste Stimmung im idyllischen Weindorf. Als neue Sensation gab es dann am späteren Abend erstmalig ein Feuerwerk über dem Rathaus, das von den vielen Gästen im Weindorf vor dem Rathaus mit vielen „Oh´s“ und „Ah´s“ bestaunt wurde. Ein wahrlich fulminanter Ausklang des Remagener Weinfestes.
