Katholische Kirchengemeinde St. Peter und Paul
Nachwuchs für die Messdiener
Remagen. Kinder und Jugendliche stehen in der Kirche nicht am Rand, sondern im Zentrum. Das wird auch deutlich an den Messdienerinnen und Messdienern, die während des Gottesdienstes mitten im liturgischen Geschehen ihren Dienst tun. Ministrieren ist aber kein „Kinderspiel“. Sie sind keine Statisten, sondern helfen dem Priester, einen würdigen Gottesdienst zu feiern. Dazu müssen die Mädchen und Jungen die vielen Zeichen der Heiligen Messe verstehen und gut vorbereitet sein. Aber sie sind nicht nur Helfer des Pastors, sondern sie vertreten die Gemeinde am Altar. Seit dem zweiten Vatikanischen Konzil leisten die Messdiener einen vollberechtigten Dienst neben anderen Diensten in der Kirche. Sie haben also - wie Lektor und Kantor - ein Eigenrecht im Gottesdienst und sind nicht als Ersatz für fehlende Kleriker zu verstehen.
Am letzten Sonntag freute sich die Gemeinde St. Peter und Paul über drei neue „Minis“: Anaïs Klein, Svenja Statetzni und Dominik Scheidtmann. Sie wurden im Hochamt von Dechant Dr. Meyer in den Kreis der Remagener Ministranten feierlich aufgenommen. Zu diesem besonderen Anlass hatten sich fast alle Ministranten rund um den Altar versammelt, um die Neuen zu begrüßen und willkommen zu heißen. In den Fürbitten wurde für die neuen Messdiener gebetet und vor dem Segen wünschte der Pastor ihnen viel Freude bei der Erfüllung ihrer Aufgaben. Natürlich sind die „Minis“ nicht nur in der Kirche anzutreffen. Sie sehen sich auch zu Mini-Treffen und machen Ausflüge, haben Freundschaften untereinander geschlossen und beteiligen sich als Gruppe am Gemeindeleben.
