Uriger Mittelaltermarkt begeisterte die Nikolausmarktbesucher in Remagen
Offene Feuerstellen und kulinarische Genüsse begeisterten jedermann
Nachwuchs amüsierte sich prächtig auf dem mit Stroh ausgelegten Marktplatz
Remagen. Nach der Premiere beim Nikolausmarkt im vergangenen Jahr war der Mittelaltermarkt, organisiert von Thomas Overath, auf dem Marktplatz, rund um das Rathaus und auf dem Platz an der alten Römermauer wieder ein absoluter Renner. So ganz wie im Mittelalter waren die Akteure an den Ständen gewandet. Und offensichtlich hatten nicht nur die Gäste, sondern auch die Betreiber viel Spaß bei ihrem Tun. Besonderer Renner für die vielen Kinder waren vor allem die zahlreichen Feuerstellen und das viele, viele Stroh und die Strohballen. Auf den Strohballen ließ es sich bestens sitzen und das Stroh auf dem Marktplatz wurde ein ums andere Mal von restlos begeisterten Kiddies umgewälzt. Da lockte der Pflanzendoktor, das gab es Stickereien und Schnitzereien, ebenso wie Schmuck, Gewänder aus Leinen, Baumwolle und Flies, sowie historische Lederarbeiten. Da begeisterte der Natursteinschmuck ebenso wie die Felle, mit denen das Zelt ausgelegt war. Da konnten die Gäste beim Schnitzen zuschauen und es gab herrliche Leckereien wie Liköre, Tee, Kakao, Mede, Riesling mit Amarille und Marmeladen. Da lud Zuberkönig Mariö zum Baden ein, während das Wasser neben dem Zuber über Feuer erhitzt wurde. Da ließ sich auch so manche Dame gerne dazu überreden, mit in den Zuber zu steigen, das warme Wasser bei klirrenden Außentemperaturen und dazu ein heißes Getränk zu genießen. In der Taverne „Zum tanzenden Einhorn“ lockte der Wildschweinbraten mit Schupfnudeln und über offenem Feuer schmorte der Flammlachs und duftete. Genossen wurde der wärmende Zaubertrank der Germanen und absolute Leckerbissen hielt die „Feldbeckerey“ mit Fladen mit Rahm und Speck, köstlichen Nusszopf und herrlichem Kartoffelbrot bereit. Überall, wo man hinschaute, gab es offene Feuer. Die Gäste waren regelrecht verzaubert vom Mittelaltermarkt, der einfach nur super ankam. Doch nicht nur mit Speis und Trank, herrlicher Dekoration, tollen urigen Zelten und Hütten, sondern auch mit einer Menge Unterhaltung warteten die Mittelalterakteure ihren Gästen auf.
Viel Spaß hatten die Kinder mit den schnatternden Gänsen, den Ponys und den Hunden. Ein Geschichtenerzähler lud in sein Tipi ein, am Spinnrad wurde die uralte Kunst des Spinnens präsentiert und in einer Filzerei gab es die tollsten Produkte aus Filz. Der Dudelsackspieler Freddy the Piper lud zur Weihnachtsmusik auf seinem etwas anderen Instrument ein. Verzaubern ließen sich die Gäste auch vom romantischen Harfenkünstler. Große Augen machten nicht nur die Kinder bei der Vorführung der Feuerkünstler. Besonderes Highlight für die Kinder war natürlich das Ponyreiten auf dem hölzernen Pony mit der Lanze in der Hand. Da war auf dem Mittelaltermarkt eine solche Vielfalt an unterhaltenden, geselligen und kulinarischen Genüssen geboten, da gab es für Auge, Ohr und Gaumen eine Menge zu entdecken. Mit dem Mittelaltermarkt hatte der Nikolausmarkt auch zum zweiten Mal in Remagen eine absolute Bereicherung erfahren. Und auch im kommenden Jahr können sich die Nikolausmarktgäste auf den Mittelaltermarkt freuen.
AB
So ganz wie im Mittelalter waren die Akteure an den Ständen gewandet. Und offensichtlich hatten nicht nur die Gäste, sondern auch die Betreiber viel Spaß bei ihrem Tun. Der Dudelsackspieler Freddy the Piper lud zur Weihnachtsmusik auf seinem etwas anderen Instrument ein.Fotos: AB
Doch nicht nur mit Speis und Trank, herrlicher Dekoration, tollen urigen Zelten und Hütten, sondern auch mit einer Menge Unterhaltung warteten die Mittelalterakteure ihren Gästen auf.
Große Augen machten nicht nur die Kinder bei der Vorführung der Feuerkünstler.
